Wieder ein Monat mehr #Kleinkind

Heute wirst du 20 Monate alt, also bald schon ein richtig Grosser, schliesslich rückt der 2. Geburtstag immer näher. Du kannst jetzt folgendes neu sagen:

  • duhduh = muhmuh (Kuh)
  • Mäh = Schaf
  • Ihihiiiiiiiiiii = Hahn
  • ihah = Esel
  • chrchr = Schwein
  • Wuwu = Hund
  • bäääh *wedelnde Handbewegung* = Fliege ^^
  • brumbrum = Traktor
  • Tut tut = Motorrad
  • Nana = Ahna (Oma FL)
  • Oa = Oma :p
  • Gego = Gregor
  • Lolo = Olo
  • dinne = drinne
  • abe =runter
  • … tatsächlich bin ich überrascht, wie viel von dem was der Kleine von sich gibt, erst im Schweizerischen Kontext richtig klingt.

Du schaust am Abend mit uns Sandmännchen und an besonders anstrengenden Tagen die Sendung mit dem Elefanten. Beim Kikanichen tanzt du dabei gerne vor der Couch rum.

Du übst fleissig rückwärts gehen und Bälle werfen. Überhaupt ist werfen gerade ein Thema, das wir mit dir anschauen, weil du irgendwie alles werfen würdest, was dir in die Finger kommt. Im Sand schippst du Eimer voll und drehst sie auch voller Erwartung wieder um.

Neuerdings malst du gerne. Mindestens einmal täglich kommst du mit der grossen Malunterlage angetorkelt oder hüpfst vorm Regal mit deinen Stiften rum (weit oben, aus Gründen!)

Duplo und Lego macht gerade eine Pause, dafür sortierst du deine Autos gerne in eine grosse Stau-Schlange und schleppst Schaf mit Katze durch die Gegend.

Neu probieren wir dich auf die Toilette zu setzen. Dort gefällt es dir auch wirklich gut, am liebsten sitzt du dort mit grossem Publikum und einem Buch. Nur leider zeigst du immer erst an, wenn es bereits passiert ist, aber wir bleiben am Ball!

Ganz niedlich sind deine Küsschen, bei denen du mich entweder mit gespitztem Mund verfolgst oder Handküsse verschickst. Ansonsten hast du Spass am Winken. Abends vor dem ind BEtt gehen winkst du Papa, im Bus winkst du fremden morgenmuffligen Leuten, im Supermarkt der Kassiererin. Es ist nur schade, wie wenig Leute zurück winken, dabei freust du dich doch bei jeder Reaktion wie ein Schneekönig.

Am Wochenende konnten wir auf grossen Strohballen rumtollen. Springen, werfen, kichern und toben. Man konnte richtig sehen, wie dein Augen strahlten.

Zum Einschlafen zeigst du jetzt von dir aus auf dein Bettchen, wenn dir das Kuscheln auf dem Arm reicht. dann streckst du deine kleine Hand durch die Gitter und wartest ab, dass man dir die Hand gibt. So rutschst und krabbelst du im Bett herum, bis du die perfekte Position gefunden hast und einfach einschläfst. Manchmal in den verrücktesten Posen! Die grosse Herausforderung ist es dann, seine Hand wieder zu befreien. 

Kleiner Butzel, wir haben den zweiten Pseudokrupp-Anfall hinter uns gebracht. In der Nacht von meinem ersten Arbeitstag, hilst du uns auf Trabb. Was für eine Panik.  Ansonsten schläfst du gerade die meisten Nächte in deinem Bettchen, wofür wir sehr dankbar sind. Nur, dass du im Schlaf manchmal „nein nein, nein!“ rufst oder kurz aufjaulst, ist noch etwas gewöhnungsbedürftig.

Es ist wahnsinnig spannend. Jeden Tag entdeckst du etwas Neues oder lernst etwas dazu.  Mal bist du auf Krawall gebürstet und mal ein Zuckerwatte kuscheliges Männlein. Auch wenn ich nicht immer die Geduld habe, die ich gerne hätte, freue ich mich doch auf jeden einzelnen Tag mit dir ❤

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Grüsse aus dem Urlaub

Einen Tag vor dem Urlaub ging ich los, um uns einen Test-Onbu zu besorgen. Ja, ich weiss, sehr früh und durch dacht, aber was soll ich sagen….es hat funktioniert!

Genau am Abfahrtstag kränkelte der kleine Herr.  Fieber, viel schlafen, nur auf den Arm. Da wir gerade eh ein Checkup beim Arzt hatten kamen wir auf „kleiner Sommerschnupfen und vielleicht bereiten sich die Zähne vor“. Nunja, mit der Diagnose ging es keinem von uns besser aber wir beschlossen unsere Urlaubspläne durchzuziehen. Zähne haben, kann man auch im Urlaub.

Die ersten Tage waren regnerisch und kalt. Störte uns aber noch nicht so enorm, da wir erst mal ankommen und geniessen wollten, grosse Touren und Ausflüge standen noch nicht auf dem Programm. In kürzester Zeit hat sich trotzdem so richtig viel verändert:

Der Butzel rutscht jetzt nicht nur bei jeder Gelegenheit, sondern läuft die Rutsche auch von unten hoch. Ansonsten werden Dinge sortiert, egal ob grosse Spielbagger oder kleine Kieselchen, irgendwas findet man immer.
Das Hotel hat einen Bobbycar und Cart Parcours, so dass wir zwei mal am Tag entspannt auf der Seitenbegrenzung sitzen und dem Butzel beim flitzen zugucken. Heute wurde er dann mutig und setzte sich das erste Mal auf ein Cart mit Pedalen. Etwas verwirrt schob er es erst wie gewohnt mit den Füssen an, liess sich dann aber gerne zeigen, was man denn mit den komischen Dingern machen soll. Aber leider sind die Cart viel zu gross für ihn, da werden wir wohl noch etwas beim Bobby bleiben ^^

Die Wasserrutsche im Schwimmbad hat es ihm besonders angetan, so dass wir 90% unserer Zeit im 10cm tiefen Babybecken verbringen. Gegen die mitgebrachten Schwimmflügel, die er aus dem Schwimmkurs kennt und liebt, wurden empört verweigert. Lautstark.
An Tag 3 hatte sich das allerdings komplett gelegt. Da schwamm er kichernd und begeistert paddelnd neben mir her. Kletterte aus dem Becken, lief am Rand rum, sprang ( an der Hand) wieder rein und verfolgte seinen kleinen Ball. Gemeinsam baden wurde schnell zu einer meiner Lieblingsaktivitäten am Tag.

Er spielt nun aktiv mit so einer Babyapp. Die hatte ich mir in einer Verzweiflungstat weisser Voraussicht, auf das Pad geladen, dort kann man auf einer Klaviertastatur Tiergeräusche oder Autogeräusche machen. Hat er das am Anfang noch verständnislos angestarrt, spielt er nun selbstständig damit und hat sich auch das erste mal an so einem „fang dich Früchte“-Spiel versucht. (Wild auf den Bildschirm hämmernd :p )
Die Magnettafel (so eine wo man drüber Wischt und alles wieder weg ist) wurde auch wieder interessant. Manchmal sitzt er einfach so da und malt vor sich hin bis er uns sieht. Dann kommt er und will „Audo!“, da malen wir dann zusammen.

Auf dem Weg in unser Zimmer gab es eine Kinderwagen-Rampe, die er mit Karacho nahm und auch gerne 3-4-5 mal hoch und runter lief. Wenn er dann mal oben angekommen war, schauten wir uns die einzelnen Zimmertüren vor uns genau an, denn jedes Zimmer hatte eine Holztafel mit einem aufgemalten Tier. So kamen wir an Enten, Füchsen, Eulen, Igeln, Pferden, Wölfen und Wildkatzen vorbei. Das Highlight war jedoch das Kuh-Zimmer. Hier musste die Kuh dann (je nach Stimmung) auch mal gestreichelt, angestarrt oder geklopft werden. Dann ging es weiter. Das Tolle war, dass er mit den Tieren ganz genau unsere Zimmertür wiederfinden konnte, auch wenn er mal mit dem Schlüssel vorauslief.

Ganz toll ist unten das Spielzimmer. Riesig grosse Legosteine zum Turmbauen und so Schaumstoff Bausteine zum reinspringen und aufeinanderstapeln, sind dort. Aber wehe, man stellt den Legoturm nicht exakt dorthin, wo er sein soll, oder stapelt einen Stein mehr drauf, oder hat mit der falschen Farbe angefangen, oder …. aber sonst (!) voll harmonisch und lustig.

Innerhalb von einem Abendessen entwickelten wir uns von „Trinkflasche“ zu „Henkeltasse“ zu „mein Becher“ nun sitzt er da in seinem Kinderstuhl, hält ernsthaft mit beiden Händen seinen Becher umklammert und trinkt, als hätte er es nie anders gemacht. (Ausser man bewegt ihn in genau diesem Moment, dann schüttet er sich alles aufs Tshirt – für euch getestet).
Neuerdings mag unser Sohn Suppe. Noch nie habe ich Suppe gemacht, weil ich immer dachte, das wird doch nichts, mag er eh nicht.  HA! Mittags und Abends muss nun eine Suppe her und er löffelt gefühlt stundenlang darin rum, dippt Brot und interessiert sich für jedes noch so kleine Gemüsestück. Klar geht auch rund die Hälfte daneben, aber er ist so begeistert, dass ich das verschmerzen kann.
Ach und Speck! So kross gebratenen Frühstücksspeck, den putzt er einfach weg. Immer wieder gut für eine Überraschung so ein Urlaub!

Ausserdem schläft er nicht mehr im Gitterbettchen. Hier im Hotelzimmer gibt es ein Doppelstockbett (wie gebucht) und überraschenderweise auch noch ein Gitterbettchen dazu. Weder der Butzel noch wir kamen auf die Idee ihn in das Gitterbett zu legen und so schlief er von Anfang an im Grossen Doppelstockbett. DAs hat so einen Rand zum hochklappen und eignet sich so für uns hervorragend zum spielen, toben und schlafen.

Im Hotelzimmer stapelten wir entweder bunte Becher aufeinander oder der Butzel stiefelte in den Schuhen vom Papa durch den Raum. Immer nur zwei Schritte, da der Unterschied von 22 zu 46 schon spürbar ist, aber er hatte riesen Spass daran.

Zwischen drin waren wir wandern und nutzen dabei mal wieder Tragetuch, Luemai und den geborgten Onbu. Schnell war der etwas nörgelige Junge wieder ein tiefenentspannter Tragling und liess sich von uns einen klitzekleinen Teil der Welt zeigen. Den Berg hoch, einen Sessellift bestaunen, zum kleinen Stausee, die Pferdekoppel, kleine Babyfröschlein und immer wieder Autos, Autos, Autos. Die Tage waren schön, angefüllt aber nicht anstrengend, so wie Urlaub sein muss!

Anderthalb #Kleinkind

Diese Woche wurde der Butzel anderthalb, für uns ein Meilenstein, den wir  bewusst wahrgenommen, wenn auch nicht extrem gefeiert, haben.

Immer noch kriege ich den Newsletter, der mich darauf hinweist, dass du nun 79 Wochen alt geworden bist. 79 Wochen sind also 18 Monate sind also 1,5 Jahre.

Letztes Wochenende fiel uns selber auf, wie viel sich inzwischen so schleichend geändert hat und auch deine Kita-Erzieher erwähnten die Woche, dass du nochmal einen riesen Sprung gemacht hättest.

Sozial geht bei dir gerade richtig viel. du verstehst „dein“ und „mein“, was dazu führt, dass du Spielsachen jetzt aktiv vor anderen verteidigst. Du weisst, „das habe ich ich zuerst gehabt“ und gibst es nicht mehr her. Anders herum musst du dich mit genau dieser Entwicklung bei denen Freunden rumschlagen, die ihre Spielsachen jetzt vor dir verteidigen, so dass du lernen musst zu warten, zu teilen oder eben etwas gerade nicht haben zu können. So wie die Kita das erzählt klingt es immer sehr spannend aber auch echt anstrengend ^^

Du kannst nun auch den Grossteil deines Körpers benennen. Wie es dazu kam wissen wir eigentlich nicht. Schnappen Kinder das so nebenbei auf, weil man es oft erwähnt, oder hat das die Kita aktiv mit dir gelernt? Wie auch immer, es ist unglaublich niedlich wenn du stolz wie Oskar, zeigst was du kannst.

  • Augen, Ohren, Nase, Mund, Zunge, Kopf, Haare,
  • Bauch, Hände, Finger und Füsse

Wir haben das ganze nun etwas expandiert, so dass du auch zeigst wo das bei Mama oder Papa ist.

Motorisch bist du schon längst nicht mehr zu halten. Die Rutsche rutschst du nicht nur alleine runter, du kletterst sie nun auch von unten hoch, so wie einer der grossen Jungs. Leitern sind kein Problem mehr, so lange der Abstand nicht höher ist als dein Knie (Wer das als Erwachsener mal versucht hat, versteht das!).
Bobbycar und Pucky wirken langsam etwas klein, vor allem, weil du beim Fahren die Füsse nachschleifen lässt. Wir brauchen unbedingt neue, geschlossene Sandalen für den Sommer!

Sortiert wird nun nach Farben. Aktuell kommt kein grünes Essen in deinen Mund, beim Bällebad flogen alle blauen Bälle raus, du nimmst lieber die pinke, statt der grünen Zahnbürste und lass uns nicht von  den Duplosteinen anfangen.
Auch im Sandkasten wird fleissig sortiert und umgeladen. Wasser, Sand, Kiesel…alles kann man von einem Gefäss in das andere schütten. Ewig.

Mit Vorliebe kochst du uns Kaffee, sogar dann, wenn wir gar keinen wollen 🙂 Unser Tag startet nun also (egal wie spät und hektisch) IMMER mit einem Kaffee für beide. Hierfür kletterst du auf deinen Lernturm, wählst akribisch eine  Kapsel aus und puzzelst diese in die Maschine. Deckel drauf, Tasse drunter, Knopf drücken und Finger schnell weg (*hei*sssssss). Immer wieder schaust du im Anschluss, dass die Tasse auch weggenommen und getrunken wurde.

Du verstehst enorm viele Anweisungen, neue Begriffe und Abläufe. In der Kita läufst du sobald ihr wieder drin seid (gegen 11) zum Schrank, holst einen Teller und deine Flasche und stellst beides demonstrativ auf den Tisch (Ich habe Hunger!).
Frage ich dich, ob wir rausgehen wollen, düst du los wie eine Rakete und kommst mit Sandalen und Sonnenhut wieder. Ohne gehen wir nicht raus. Auch nicht wenn es regnet.
Nach dem Essen werden Hänge gewaschen, ein grosser Dank geht hier an die Kita, das Hände putzen mit dem Lappen war zu Hause immer eine Katastrophe.
Richtig lustig finden wir es, wenn du Sachen selber in den Müll bringst. Gibt man dir etwas  für den Müll, nimmst du es in spitze Finger und läufst „Ihbäbäh“ rufend zum Mülleimer. Tür auf, Ding rein, Tür zu, begeistert ab.
Trinken holst du dir nun selber, wir müssen es nur sichtbar hinstellen.

Beim Sprechen machst du immer mal wieder ein paar Anläufe. Dabei suchst du aber nur ein Wort aus mit dem du dich beschäftigst. Ein aktueller Begriff ist „Auto“. Du weisst uns quasi auf jeden PKW, LKW, Traktor oder Sonstiges hin ^^ Ein Highlight sind die Motorräder. Jedes wird gefeiert und bestaunt, gehen wir nach der Kita am Motorradunterstand der grossen Firma vorbei, gehts hier richtig zur Sache! Sonst plapperst du zwar gelegentlich mal was nach wenns lustig ist (ains, waai, deih =eins, zwei drei/ tada, mimai=trinken (??) …), aber fixe Begriffe oder Wörter sind kaum geblieben.  Verständlich und wiedererkennbar sind: ja, nain, mama, ihbähbäh = Müll, Auto

Dafür hast du es um so lieber, wenn wir gemeinsam ein Buch anschauen. Deine Favoriten sind da gerade „10 kleine Burggespenster“ und „Papa komm, ruft der kleine Bär“. Gern gesehen ist alles, was Geräusche macht oder mit Fahrzeugen drin.
Deine Marotte immer die gleichen Dinge tausendfach zu zeigen sorgt regelmässig für Lachanfälle bei uns. 🙂

Da du nun ein grosser bist versuchen wir uns an ein paar Routinen. So gibt es abends einen Familienhaufen bei dem wir alle (egal wie ausgebucht) gemeinsam am Boden spielen, toben und übereinander klettern.
Umgezogen und Zähne geputzt, schauen wir noch Sandmännchen, sagen der Eule gute Nacht und gehen dann schlafen

Mein Herzensbaby, das kein Baby mehr ist. Mein dickköpfiger, gut gelaunter, quietschfröhlicher, ningeliger, frecher, toller Schelm. Seufz. Ich freue mich schon, wenn du gleich aus dem Mittagsschlaf aufwachst! Du musst wissen: Wir lieben dich und geniessen jeden Tag. Egal wie anstrengend, lustig, grau oder bunt er war.

Kleiner Heuler

Der kleine Butzel ist nun fast anderthalb Jahre alt.

Jaaa, das muss man erst mal sacken lassen. Wir überlegen jedenfalls, was wir am Mittwoch mit ihm anstellen könnten. Durch dieses ganze Weihnachts-Geburtstags-Ding würden wir gerne am halben Geburtstag irgendwas Spezielles mit ihm machen. Etwas Anderes eben. Da aber gerade die beiden Wochen bei uns echt vollgepackt sind, gab es noch keine zündende Idee. Leider.

Nunja, wir haben seit Langem mal wieder eine Schlafkrise. Auf Twitter schrieb ich schon von meinem Problem, dass er sich nun beim Schlafengehen von mir wegstreckt oder brüllend die Hand nach Papa ausstreckt. Für mich ist das anstrengend, also psychisch anstrengend. Am Abend bist du ja eh schon am dünneren Ende deiner Nerven und dann so abgelehnt zu werden find ich kacke. Aber die letzten drei Abende konnte sogar die Papa-Superpower nicht mehr weiterhelfen. Sobald er auch nur merkt, dass wir die Rollläden runter machen und das Nachtlicht anschalten, ist alles verloren. Er regt sich auf, windet sich, heult und fängt vor lauter Aufregung an zu Husten. Ende vom Lied ist, dass wir den völlig verschwitzten, hustenden Heuler wieder mit in die Stube nehmen. Dann wird auf dem Sofa gekuschelt, wir reden ihm gut zu, im Notfall wird auch mal ein Buch angeschaut, bevor wir einen zweiten Versuch wagen.
Der genauso kläglich scheitert. Schon beim durch den Flur laufen.

Einziges erprobtes Mittel (jaja, Rabeneltern und so buuuhuu) ist, mit ihm TV oder Netflix schauen. Aus aktuellen Gründen eher WM. Alle Vorhänge zu, fest in eine Sofaecke kuscheln und darauf warten, dass er sich in 15 Minuten in den Schlaf langweilt.

Eigentlich haben wir keine Ahnung was da los ist, es kam aus dem Nichts. Laut Baby-App ist der 10. Sprung auch schon durch und so stehen wir etwas ratlos daneben.
Momentan geben wir wieder mal den Zähnen die Schuld an diesem Schlafproblem. Die ersten Backenzähne hat er ja schon länger und wir hofften auf eine lange Ruheperiode, aber es sieht so aus, als würden sich die hinteren grossen Backenzähne jetzt auch auf den Weg machen. Sabbern, Faust im Mund, am Wochenende leichten Ausschlag und Fieber…alles sieht aus wie ein Zahn. Aber das kann doch nicht sein, oder? Oh man, kleiner Mann.

Bring das schnell hinter dich. ich mag unsere Zubettgehzeit eigentlich sehr.
Papa trug dich gerade in dein Bettchen. Ruh dich aus, erhol dich :*

Schaukeln und Gaukeln

Da bin ich wohl noch etwas schuldig. Das Pfingst-Update fehlte und wurde schmerzlich vermisst!

Pfingsten ist bei uns immer volles Programm. Es beginnt damit, dass ich gefühlt eine Millionen Dinge in unseren Koffer quetsche und der Liebste eben Jene dann ins Auto puzzelt. „Vollbepackt mit tollen Sachen, die das Leben schöner machen,…“ öhem, ja also da geht es dann jedenfalls los in die Heimatstadt. Einen Zwischenstop gibt es bei der Freund-Mama und hier versuchen wir den Butzel möglichst müde zu spielen, damit er auch ja gut und tief schläft, schliesslich fahren wir um drei in der Nacht schon weiter und wollen möglichst viel Strecke ohne ningelndes, weinendes Baby auf dem Rücksitz schaffen. Spoiler: besagtes Baby wollte davon gar nichts wissen und war früher denn je wach.

Jedenfalls befiel mich kurz vorher noch die Bastelwut und so musste das Jet-Pack für den Butzel unterwegs noch zu Ende trocknen, aber es war dabei!Bildschirmfoto 2018-06-12 um 21.31.12

Den ersten Tag verbrachten wir ganz entspannt. Der Kleine konnte in Ruhe sein Umfeld erkunden und sich wieder mit Oma und Opa vertraut machen. Gerade hat er sich ein bisschen schwierig mit Allem, was neu ist.
Im Flur schmissen wir Flaschen um, lernten, dass es eine Stufe vor der Stube gibt und gingen auf den Spielplatz. Schaukeln, rutschen, Buddeln, Katze streicheln, alles schrecklich aufregend und ganz ganz spannend.

Der Samstag begann wie zu erwarten in der neuen Umgebung früh, zu früh. Aber gut, nach einem ausgiebigen Frühstück und Hübschmachen gings ab zur Sbahn und dann erst mal den Rest der Familie treffen. Uroma hatte gleich 1-2-3 Kipplaster im Schlepptau, so dass wir uns schnell einigten noch ein Schlissfach zu mieten, eh es weiterging. Dem Butzel gefiel die ganze Aufmerksamkeit gar nicht. Auf der Bank sitzen, alle wollen das man redet, lacht, etwas sagt, selber isst und eigentlich doch mal läuft. Auch reihum auf den Arm genommen zu werden, war ihm nicht so geheuer und er verlegte sich schnell darauf in der Eisdiele den Kellnern zwischen die Füsse zu rennen. Als dann klar wurde, dass es nicht mehr weitergeht, spachtelten wir schnell das letzte Eis, verabschiedeten uns und sofort fiel der kleine Mann in der Trage in tiefen Schlaf.

Danach hatten wir noch viel Spass auf dem #wgt und erkundeten, das erste Mal mit Kind, das #heidnischeDorf. Hier gab es klebrige Mango für den Nachwuchs, Kartoffelringe für die Grossen und leckere Fassbrause für die Autofahrer. Wir erkundeten neue Stände, kauften ein kleines Holzschwert und verglichen die Buden mit denen der letzten Jahre. Am Abend genoss der Butzel eine Musikstunde mit seiner Tante und hatte riesen Spass am Klavier.

Am Sonntag waren alle spürbar lockerer, man hatte sich aufeinander eingegroovt. So liessen wir den Nachwuchs mit gutem Gewissen bei den Grosseltern Mittagschlaf machen und genossen den Tag ohne ihn auf dem WGT. Während wir uns mit Handbrot vollstopften, Feuerschalen kauften, Fotos diskutierten, Musik hörten und viel leckeren Wein bei der #Gärung tranken, besuchte der andere Teil der Familie Hühner, Schafe und Kühe. Endlich war auch beim Butzel das Eis gebrochen und er hatte sichtbar Spass an dem Oma-Opa-Tag gehabt. Sogar beim Opa war grosse Liebe und so kicherten die beiden noch den ganzen Abend vor sich hin. Da wurden Flaschenöffner ausgeleert, an Biergläsern gerochen, Quatsch gemacht und gehämmert wie ein Grosser.
Bei der Oma gab es viele Blümchen zu bestaunen und sie war die Königin der Giesskanne! Ausserdem kann sie so doll kitzeln, Frechheit!

Am Abend wurde dann auch schon wieder gepackt und schwupps, schneller als Gedacht waren wir wieder daheim. Ein paar Erinnerungen reicher und mit dem Vorsatz nächstes Jahr wieder zu kommen.

Bildertag #12von12

Jaja, 12von12 vergesse ich meistens bis es fast zu spät ist. Aber auch heute wieder eine kleine Auswahl von Bilder aus unserem Tag!

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(4/12) Zuerst drehte sich bei uns alles ums Essen. Der Liebste machte mich mit seinem Auswärtsfrühstück etwas neidisch. Am Abend musste der Kleinste von uns schon etwas Vor-Abendessen weil er soooo hunger hatte. Also gab es Hühnchen und Kartoffeln im Schnellverfahren. Das eigentliche Essen war Pizza *-* Man sieht noch den Kläglichen Rest einer Pizzabrotrolle…Pizz abro Trolle …Pizzab rot rolle… Pizza Brot Rolle

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(9/12) Heute kam ein Zalandopäckchen, der Butzel hat nämlich eindeutig nicht genug Sommersachen, damit hatte ich mich noch nicht befasst. Mal gucken was bleiben darf. Vor dem Fenster sieht man das momantan typische Balkonchaos. Ja das Zelt blieb auch bei Regen und Gewitter draussen und leistete den Autos dort Gesellschaft. Autos sind hier im Alltag eh nicht wegzudenken und zu düst der Butzel vorm Schlafengehen weiterhin hingebungsvoll ein paar Runden durch die Wohnung. Dann wird gemeinsam Sandmännchen geguckt. Das Männchen mag er, den Knetzauberer vom Dienstag eher weniger.

Kipplaster und Tierbücher

Das plapperst du momentan oft vor dich hin:

  • Mama
  • Dato – Auto
  • Dahze – Katze
  • Mehma – Trinken (keine Ahnung warum)

Du magst gerade:

  • Tierbücher. Egal ob sie Geräusche machen oder wir die Geräusche für dich spielen. Du zeigst ganz bestimmt auf ein Tier oder einen Gegenstand, der benannt werden soll. Auch 10x wenn es sein muss.
  • Fahrzeuge aller Art. Fahrräder ziehen dich magisch an, aber das Spannendste sind immer noch die Baustellenfahrzeuge. Bagger, Mischer, Kipplaster…alles was fährt, bewegt und Lärm macht.
  • Putzen. Erst war der Staubsauger den Favorit, mit dem konntest du dich locker 20 Minuten selbst beschäftigen, seit du allerdings weisst wie er an/aus geht und wo der Kabelknopf ist, machen wir das nicht mehr so gerne. In der Kita hast du einen Wischmopp für dich entdeckt, mit dem du es liebst in der Küche rumzuschrubben.
  • Ist es warm bist du Fan von Wasser und Giesskannen. Herrlich dieses Gematsche!
  • Diese kleinen Rüttelautos, in die man Geld werfen muss damit sie blinken und hupen, sind ein ganz grosser Renner! Längere Stadttouren plane ich nur noch über möglichst viele, strategisch gut stehende Rüttelautos.
  • Süsse Sachen mit Sahne oder leckere Sommerfrüchte, mehr bräuchte es deiner Meinung nach wohl nicht geben. Oh, und Kartoffeln.
  • Rutschen!
  • Bob der Baumeister ^^

Wir hatten einen längeren Aufenthalt in der Kinderstation. Wir haben das erste Mal einen Rettungswagen rufen müssen und zu zweiten Mal in der Notaufnahme gestanden. Pseudokrupp, hiess der Übeltäter. Die darunter liegende Infektion machte alles komplizierter, so dass wir uns nicht so frei auf der Kinderstation bewegen durften, wie wir gerne wollten. Dass du dazu noch ein leuchtendes, blinkendes Licht am Fuss hattest, machte dich ganz verrückt. Die Hälfte der Wutanfälle führe ich darauf zurück, dass ich immer und immer wieder verbieten musste, das Zeug vom Fuss zu fummeln. Und dabei lief es sich damit echt doof, schliesslich hingst du so quasi „an der Leine“!

Den neuen Spielplatz bei der Ahna findest du grundsätzlich gut, allerdings bist du immer noch etwas skeptisch was das Konzept „nasser Sand“ angeht. Auch barfuss im Gras kommt für dich nicht in Frage. Mit Schuhe, kein Problem, aber bitte nicht mit diesem pieksigen Zeug an deinen Füssen! Da trippelst du lieber auf der letzten Fliesse der Terrasse rum bis man dir rüber hilft.

Du bist ein neugieriger kleiner Räuber. Keine Ecke, kein Regal oder Hocker ist vor dir sicher. In jeder Schublade findest du etwas und hinter jede Tür musst du schauen.

Der erste Zoo-Besuch war ein voller Erfolg. Giraffen, Elefanten, Pinguine sind ganz spannend. Allerdings kann nichts gegen die Ziegen anstinken, die man verfolgen und anfassen kann. Mit gesundem Abstand und einer Portion Respekt stiefelst du durch das Streichelgehege. Super süss!

Teil 2 mit unserem spannenden Pfingst-Wochenende folgt in Kürze.