Neues aus Woche 44 #Babyupdate

Du

Bald bist du 8 Monate alt und wir beenden heute die Einführung in die Kita. Es scheint dir dort gut zu gehen, auf jeden Fall bist du so groggy, dass du immer mal wieder ein zwei Stündiges Mittagsschläfchen hinlegen musst, damit du den Rest des Tages wieder Vollgas geben kannst. Ganz neu gibt es jetzt dein eigenes Baby-Buch in der Kita. Ganz nach dem Vorbild des Wohlfühlbuchs von der lieben Pia, haben wir dir ein Pappbuch mit Bildern von Mama, Papa, Oma, Opa, Ahna, Nene und Gotta, Götti gebastelt. Solltest du uns mal so richtig vermissen können die lieben Kita-Leute nun mit dir Büchlein angucken. Oder du knabberst es einfach weiterhin an  wie bisher ^^

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Dreimal hast du dich nun schon selbstständig hingesetzt, wahrscheinlich ohne Absicht aber man muss das ja mal festhalten. Ausserdem ziehst du dich immer öfter auf die Knie um dann im Vierfüssler hin und her zu schaukeln. Meistens lässt du dich dann irgendwann nach vorne fallen, so dass du 20 cm weiter vorne landest als du gestartet bist. Auch sonst rollst und schiebst du dich nach vorne wie ein kleiner Schwimmer, so erreichst du oft dein näheres Ziel, aber von „krabbeln“ keine Spur. Von mir aus kannst du dir damit auch ruhig noch Zeit lassen 🙂

Erlebt

Am Freitag gab es ganz exklusive Papazeit am Vormittag. Das tat beiden gut und gab mir etwas Freiheit, um an der ersten Sitzung der neuen Arbeitsstelle teilzunehmen.
Am Abend waren wir wieder beim Babyschwimmen. Juhu, es geht wieder los! Am Anfang war der Wichtel ganz engagiert und planschte sich pitschnass bevor es überhaupt losging. Doch dann war irgendwie die Luft raus, so dass es am Ende nicht mehr Rückenschwimmen wollte sondern sich lieber ganz fest an Papa klammerte.
Am Wochenende waren wir dann bei Ahna, leider gings unserem Baby dort nicht ganz so gut. Roter Pavianpo, der doppelte Windelverbrauch und ein unleidliches Babylein, dass nicht sitzen oder liegen wollte. seufz.

Schlafen

Eigentlich läuft alles ganz gut. Am Wochenende hatten wir eine kleine Flaute, als unser Beerchen nicht vor 0:15 in den schlaf fand. Aber da waren wir auch selber dran Schuld, schliesslich sind wir während der Abendzeit mit dem Auto unterwegs gewesen, so dass er bei der Ankunft ausgeschlafen und quietschvergnügt war. Nur Mama und Papa halt nicht :p

Gestern gab es Kartoffeln, Spinat und Ei und auch sonst isst du fleissig was man dir anbietet. Ganz hoch im Kurs sind gerade Knäckebrot und Brotkanten, Aprikosen gibts erst mal nicht mehr bis wir eine Allergie oder sonstige Reaktion ausgeschlossen haben.

Mama

Die neuen Aufgaben und Tagesstruktur tun dem Sohnemann und mir gut. Natürlich ist es immer wieder etwas merkwürdig, wenn ich ihn frühs fertig machen, in der Kita verabschiede und dann die Tür hinter ihm schliesse… Aber es gibt mir etwas Raum zum Durchatmen und die Gesellschaft und Aufmerksamkeit tut ihm spürbar gut, so dass sich mein schlechtes Gewissen schnell wieder beruhigt. Im Mittelpunkt steht jetzt die neue Arbeit, der baldige Geburtstag und der Wunsch etwas mehr in die Partnerschaft zu investieren.

Müde Woche 33 #Babyupdate

Die letzten Tage standen bei uns ganz im Zeichen der Kita. Allerdings werde ich der Eingewöhnung, dem Ding mit dem Essen, dem musikalisch begeisterten Baby und der pünktlichsten Mami aller Zeiten einen eigenen Eintrag widmen.

Du

Wir merken dir die Kita-Umstellung an. Schlafen, Essen, andere Orte, fremde Leute, Mama verabschieden und was sonst noch alles in deinem Babykopf vor sich geht. All das macht dir zu schaffen und beeinflusst nicht nur deine Laune sondern natürlich auch deinen Alltag! Zwischendrin hatte der Kleine mal einen ganz schönen Hänger. Matschauge, Ningellaune und Schlafdefizit machten mir an diesem Tag etwas Sorgen. Aber schon am nächsten Tag lief es wieder besser. Jetzt kämpfen wir eher mit Mücken.

Die Fernbedienung ist dein neuer Freund, es gab einen eigenen Rucksack für die Kita und du hast eine neue Jacke – in die anderen passt unser Baby nicht mehr rein.
Immer öfter ziehst du die Knie unter den Bauch oder versuchst dich irgendwo auf die Knie zu ziehen, im Kinderwagen sitzt du jetzt gerade da, wenn man dich nicht „umschubst“ damit du dich anlehnst. Sehr erschreckend ist für dich das Geräusch von brutzelndem Fleisch in der Pfanne oder dem Staubsauger…so lange du es nicht siehst. Nimmt man den Wichtel auf den Arm und stellt sich daneben schaut er alles neugierig an und lehnt sich dabei immer weiter vor, als würde er es anfassen wollen. Auch ganz spannend ist der Steamer/Backofen. Dort macht es pieps und es gibt ein Licht. Meine Güte!

Erlebt

Es war Papas Geburtstag. Die Girlanden haben dich sehr fasziniert, Luftballons gegenüber bist du noch etwas skeptisch. Die grösste Freude hatte unser Nachwuchs mit dem Geschenkpapier von Papas neuer Tragejacke. (Geschenke einpacken während das Baby über den Boden rollt, alles anleckt und eigentlich nur das DAS Papier haben will, ist übrigens erweitertes Elternlevel!)
Wir waren zusammen brunchen und haben uns auf dem Bauernhof das Hasengehege angeschaut. Für dich gab es Früchte und getrocknete Apfelringe, die du sehr mochtest. Die Hasen hast du erst nicht beachtet aber dann hat sich doch tatsächlich eins bewegt…Was für eine Freude in dem kleinen Kindergesicht!
Montag gings mit beiden Babyfreunden ins Familiencafe. Wir haben etwas Zeit mit Shoppen verbummelt, aber es musste eine Regenhose für die Kita her. Dort wurde dann gut gespielt und noch besser gegessen, auf dem Rückweg holten wir den Papa vom Zug ab und das Erdbeerchen schlief auf der Stelle ein.
Dienstag ass das Baby lieber Gras als irgendwas anderes. Wir machten spontan ein Picknick, weil uns in der Hitze die Decke auf den Kopf fiel. Gras, Klee und alles was nicht auf der Decke war, ist dabei besonders spannend gewesen. So genossen wir den Nachmittag bis wir von Wespen verscheucht wurden.

Schlafen und Essen

Die Nächte von Freitag und Montag waren taff für alle Beteiligten. Beide Male wachte der kleine Mann kurz vor drei auf und Nichts konnte ihn beruhigen. Brüllend und weinend schaukelte er sich immer wieder hoch oder weckte sich selbst wieder auf sobald es ruhiger wurde. In beiden Fällen half am Ende nur noch das Tragetuch bei Mama, in zukünftigen Fällen *klopf auf Holz* werden wir wohl viel eher zu dieser Methode greifen. Montag Nacht hielt er bis fünf Uhr durch, wollte getragen werden und eifach nicht die Augen zu machen. Also gings ins grosse Bettchen, im Kinderzimmer, damit der arbeitstätige Geburtstags-Papa wenigstens etwas Schlaf bekam. Dort schauten wir aneinandergekuschelt dem Musiknachtlicht der Oma zu und zählten Licht-Sternchen. Mama versuchte etwas Schlaf zu finden, musste das Liederding aber 5x neu aktivieren wenn es ablief, das Baby rollte, staunte, brabbelte und riss sich immer wieder hoch, sobald sein Kopf den Boden berührte. Als Nix mehr ging, gabs für die fluchende Mama das Tragetuch … schwupps nach 10 Minuten Wohnungswanderung schliefst der Zwerg ins Tuchgewickelt im grossen Kinderbett und Mama unter der Picknickdecke auf dem Spieleteppich.
Nach dem wir uns am Wochenende in Sicherheit wägten, wiederholte sich alles am Montag nochmal, mit dem Unterschied, dass ich alle Türen offen lies und mich in mein Bett statt auf den Teppich verkrümelte, wo der Freund mir am Morgen das Baby brachte, dass aber um sechs nicht mehr schlafen wollte.
Wir wollen nichts beschreien aber seit dem läuft es wieder besser.

Mama

Die beiden beschrieben Nächte haben mich geschlaucht. Auch die Kita geht nicht spurlos an mir vorbei und dass meine „Babyferien“ jetzt endgültig vorbei sind macht mich etwas nervös. Nächte Woche startet der Berufsalltag wieder. Neuer Arbeitsplatz, neue Kundschaft, neues Team, mit Familie, Kita und Vorbereitungszeiten. Ich hoffe, dass der neue Job gut läuft. Ich hoffe, dass es dem Wichtel in der Kita gut geht.* Ich hoffe, dass wir uns als Familie mit dem neuen Rhythmus gut einleben.
Ja nun, momentan ist viel „Ich hoffe“ und „Was wäre wenn“, jetzt müssen wir abwarten.

*Warum ich mir darüber Gedanken mache steht dann im Kita-Eintrag

Von 3 auf 5 in Woche 32 #Babyupdate

Die Woche war viel los für dich. Das Einschneidenste ist wohl der neue Kita-Besuch bei dem heute dein dritter Tag anbricht.
Noch bist du in der Babykita, Krippe hätte es bei uns gehiessen. Am Montag lernten wir deine Bezugsperson kennen und erkundeten die Räumlichkeiten. Das Erdbeerchen war recht ruhig, spielte friedlich vor sich hin und liess uns Erwachsene in aller Ruhe das Aufnahmegespräch führen. Da fiel es um so mehr auf als plötzlich Hunger und Müde dazu kamen.
Kita heisst für uns in Zukunft früh aufstehen, weil ja wieder alle arbeiten gehen. Damit wir alle uns wieder daran gewöhnen üben wir momentan um 7 aufstehen, auch wenn die Eingewöhnung erst 9:30 startet. Im Alltag ist das dann noch früher, da müssen wir sicherlich schon um 6 wecken und ja, wir haben etwas Angst davor wenn das am Wochenende dann auch so ist, weil das kleine Baby dann den Kita-Schlafrhythmus hat :p
Ganz neu hat der Kleine jetzt von 3 auf 5 Zähne aufgestockt. Nach dem linken Augenzahn sind nun auch der rechte Augenzahn und der linke Schneidezahn durchgebrochen. Der kleine Vampir lächelt nun auf niedlich gefährliche Art und Weise. Mit dem 3. Zahn zusammen hat er sich eine neue Marotte angewöhnt und schnüffelt nun gerne mit krauser Nase vor sich hin, wie so ein kleiner Igel. Es ist ganz herzallerliebst, aber warum er das eigentlich macht erschliesst sich uns nicht 😀

Essen und Schlafen

Eine grosse Veränderung wird es im Essen und Schlaf geben. Ich denke überhaupt, dass so ziemlich alles sich verändern wird. Bisher lebten wir ja etwas in den Tag hinein und richteten uns total nach den Bedürfnissen des Babys. Mit den neuen Schlafenszeiten wird sich die Einschlafzeit und auch der Mittagsschlaf etwas verschieben, denke ich. Auch Essen ist davon betroffen, denn nun gibt es Mittags plötzlich Brei und abgepumpte Milch dazu. Wir sind mal gespannt.
Momentan hat sich zumindest die Schlafzeit deutlich gebessert. Seit der 3. Zahn durch ist sind die Nächte entspannter und wir konnten wieder auf 2x Stillen zurück gehen. *Juhu*
Beim Essen sind immer noch die Quetschis sehr beliebt ansonsten gabs man Kartoffel oder auch Mozarella.

Erlebt

Letzte Woche gab es hier eine neue Hitzewelle, so dass wir zwei Tag quasi versteckt in der Wohnung verbrachten. Dafür machten wir in den Vormittagsstunden lange Spaziergänge um die kühle Zeit zu nutzen. Ausserdem gab es ein Playdate mit Picknick am See und Planschen im Babypool. Nach anfänglicher Scheu stürzte sich unser Winzling ins Wasser und war nur unter Protestgeschrei wieder raus zu fischen. Kurz darauf schlief er total erschöpft im neu geborgten Tragetuch ein und war nicht mehr zu wecken ^^
Kita Tag 1 & 2 liefen gut. Die Eingewöhnung läuft gestaffelt, so dass wir erst eine Stunde schnuppern kamen und die Kita verliessen als er müde wurde. Am nächsten Tag blieben wir für 1,5 Stunden und ich zog mich in die andere Zimmerhälfte zurück, so dass ich mein Baby noch sehen (und die Betreuerin überwachen) konnte, er sich aber nicht an mich klammerte. Friedlich und zufrieden spielte er vor sich hin bis sich plötzlich aus Versehen unsere Wege kreuzten, da war das Mama-Geschrei plötzlich gross und er brauchte eine gute Viertelstunde und viel Ablenkung eh ich wieder abrücken durfte.
Ganz spontan luden wir dann die Gotta zu einem Ausflug nach Konstanz ein, da sich mit der Kita gerade da die letzte Gelegenheit bot. Leider war die stundenlange Anfahrt ein Disaster und es regnete in Strömen, so dass wir von einem Geschäft zum nächsten eilten und am Ende zu Gunsten vom Eis auf die Hälfte der Einkaufspläne verzichteten.

Mama und Papa

Die Anspannung steigt. Wie wird das mit zwei Arbeitstätigen und der Kita klappen? Zeitpläne und Kalender werden aufgestellt!
Ansonsten merken wir die Erleichterung durch die Zähne. Das Männlein ist ausgeglichener und spielt wieder mehr vor sich hin, was uns den gemeinsamen Abend erleichtert.

Wie war Woche 31? #Babyupdate

Du Beerchen

Man merkt richtig, wie unser kleines Beerchen nun langsam ein „grosses Baby“ wird. Er ist ein aktiver kleiner Wirbelwind, der am liebsten die ganze Zeit Action um sich hat und spielen möchte. Neuerdings zieht er die Nase kraus und schnüffelt rum, wenn ihm etwas nicht mehr passt oder er ganz aufgeregt ist. Klingt wie so ein kleiner Igel 🙂
Seit dieser Woche hat er so ausserdem so eine neue Marotte, in der er mit seinen Händen oder der Trinkflasche gegen seinen Mund klopft und das dann ganz lustig findet. Warum auch immer er das macht …
Ausserdem probierte er den Vierfüssler schafft es aber nicht und warft sich dann auf den Boden, mit dem Kopf in den Armen jammernd, wie so eine Fernsehdiva.

Erlebt

Die Woche haben wir viele Leute wieder gesehen und bekam so unter anderem Besuch vom Götti und der Kupfermondfreundin. Während du die eine strahlend anlächeltest (und am liebsten eine Hand voll von ihren Haaren behalten hättest), hast du bei dem anderen mit deinem wilden Rumzappeln wohl den ein oder anderen blauen Fleck hinterlassen ^^

Das zweite Erlebnis war der Besuch im Elsass bei der Mama-Familie. Hier wurde der kleine Mann nur so mit Aufmerksamkeit überschüttet und man konnte richtig sehen wie gut es ihm tat. Toben, lachen, Quietschen, Kitzeln oder einfach nur auf dem Arm rumgetragen werden. Ganz spannend war es beim Tischtennis oder kickern zuzugucken. Was er vom Schaukeln hielt liess sich noch nicht so genau sagen, aber die Zeit ohne Pampers auf der Wiese hat er definitiv genossen :p

Im Anschluss besuchten wir unterwegs einen Papafreund, damit die Fahrt nicht so lang ist. Dort konnte unser Baby, nach anfänglich skeptischen Blicken, durch die Gegend rollern und ganz charmant sein. Bauklötzchen und Igelbälle waren der absolute Hit!

Zum Nationalfeiertag waren wir wieder zu hause aber das ganze Knallen und Scheppern störte dich wohl nur wenig. Ansonsten haben wir nicht extra gefeiert.

Schlafen und Essen

Auch das Schlafen im Reisebett ging wieder sehr gut, nach einem ersten Probeliegen haben wir allerdings den Babyeinsatz rausgenommen, damit er mehr Platz hat. Ihn schien das nicht zu interessieren, aber wir Eltern müssen uns jetzt zum heben und rein legen bedeutend tiefer bücken.
Ansonsten wird das Schlafen wieder fühlbar besser, der olle Zahn hat uns aber auch soooo lange geärgert! Zwar kommst du immer noch 3-4x in der Nacht, doch meiner Meinung nach nur, weil du wach wirst und nicht weisst wie einschlafen….denn so richtig Hunger zeigst du eigentlich nicht.
Dafür trinkt das Beerchen gut und viel aus der Wasserflasche. Das freut mich in Bezug auf die Kitazeit natürlich sehr. Bisher war Flasche ja kein Thema und so hoffe ich, dass es mit der abgepumpten Milch dann klappt. (Sollte ich irgendwann mal dazu kommen :p)

Im Kurzurlaub haben wir übrigens mit dem Beerchen ein Restaurant ausprobiert und solange es im Stühlchen genug sieht und wir die Flasche oder ein Quetschi dabei haben ging das eigentlich echt gut! Juhu!!

Mama und Papa
Mit dem geschafften dritten Zähnchen können auch wir Eltern langsam wieder etwas aufatmen. Dem Papa macht die Hitze zu schaffen und Mama würde ihre Zeit gerne mehr für die Schulvorbereitung nutzen. Aber sonst alles okay.

 

 

Späte 7 Monate

Den kleinen Liebling schätze ich auf 70cm und 9200g. Pünktlich zum siebten Monatstag ist de olle dritte Zahn durch, es ist der linke Augenzahn, vor denen sind wir gewarnt wurden! Auch an besagtem Donnerstag, zog er sich aus der Bauchlage das erste Mal in den freien Sitz hoch, allerdings war das wohl ein Versehen, es passierte bisher nicht wieder 😅

Das Beerchen schläft ja die ganze Zeit so gerne auf der Seite, nun kam es aber auch immer öfter vor, dass er plötzlich wieder mal auf dem Bauch lag. Das hatten wir seit der ganz ersten Anfangszeit nicht mehr!

Lieblingsspielzeug ist eine Gliederpuppe zum Zeichnen von Mama. Leider hat der Papa es nicht so gerne wenn unser Nachwuchs darauf rumkaut. Hihi. Aktuell geht jedes Spielzeug das einen Ton macht, Rasseln sind da ganz hoch im Kurs! Alternativ geht aber auch eine Salattüte aus dem Supermarkt. Der Kleine geht damit ab, wie mit solchen Cheerleader Pompoms!! Er rasselt, raschelt, schüttelt, knistert und kaut euphorisch an.

Erlebt
Wir haben zwei Tage mit der Gotta vom Beerchen verbracht, das war sehr aufregend, so dass er ganz erschöpf auf ihrem Sofa einschlief nachdem er quer durch die ganze Wohnung gerollert war.
Ausserdem waren wir bei Stilltreffen und Mütterberatung um uns schlaue, oder wenigstens nützliche, Tipps zur aktuellen Schrei-Schlaf- und Stillsituation zu holen. Es gab viele interessante Infos aber nur wenig greifbare Hilfe.
Wir haben zum Mittagsschlaf das grosse Babybett ausprobiert und ansonsten das Schmetterlingsmobile wieder aktiviert.

Schlafen und so
Die Zahnsache liess uns alle ja ganz schön auf dem Zahnfleisch gehen…dabei wollten wir das Beerchen eigentlich an die Kitazeiten gewöhnen und Frühstück um sieben wecken. Aber mit 60 Minuten schreiattacken und fünf Stillpausen pro Nacht, brachte ich das dann manchmal einfach nicht über mich.
Essen läuft gut. Mittlerweile können wir mit der Wasserflasche das Stillen etwas rauszögern. Er hat nun einen tüchtigen Zug drauf und kaut nicht mehr nur an dem Nuckel rum. Quetschi, Gurke, Banane ist immer noch das Essen der Wahl.
Zum Essen sitzt das Männlein nun im grossen Sitz vom TrippTrapp, die Neugeborenenschale ist eindeutig ausgemustert. Er sitzt nun sicher und für längere Zeit frei, zum Spielen eröffnet das ganz neue Perspektiven.

30 Babydinge zum 30 Wochen #Babyupdate

Ich bin neugierig. Schaffen wir es zu deinem 30 Wochen Babyupdate auch 30 neue Sachen über dich zu sammeln? Die Woche kommt nämlich noch die 7-Monats-Marke und den grossen Bericht hebe ich mir bis dahin auf.

Zum Erdbeerchen…

  1. der dritte Zahn ist durchgebrochen
  2. der dritte Zahn ist nicht an der Stelle, an der wir ihn vermuteten
  3. das Kreischen hat eine neue Frequenz erreicht und wir überlegen ernsthaft, ihn als Bruchtester für Spiegel anzustellen
  4. Er mag Bananen
  5. Er schafft es sogar 3-fach gedrehtes Hackfleisch zu zerkleinern und in der Wohnung zu verstreuen
  6. Auf Gurken kann man mehrere Minuten rumkauen
  7. Wasser aus der Flasche trinken geht schon sehr selbstständig
  8. sitzt schon fast eine ganze Minute ohne festhalten
  9. Hat den Eject-Button an der XBox entdeckt
  10. wickelt sich gerne in den Vorhang
  11. zieht auf Bauchlage auch schon die Beine unter den Po und schiebt die Hüfte hoch
  12. fällt auf dem Sofa gerne um
  13. Gesicht vor den Ventilator halten ist nur semi-lustig
  14. lässt rigoros alles auf der linken oder rechten Seite fallen, egal ob im Babystuhl oder in der Babywanne
  15. blubbert
  16. grinst wie ein Weltmeister
  17. versucht sich im Kinderwagen immer aufzurichten und scheitert frustiert
  18. kann auch mal längere Zeit konzentriert etwas beobachten
  19. hält Dinge mit den Füssen fest
  20. mag Quetschis und fängt an zu zappeln oder zu kreischen, wenn er einen sieht
  21. mag Zäpfchen gar nicht
  22. trägt jetzt Grösse 74, hat aber in der neuen Grösse erst 3 Bodys
  23. auf dem Wickeltisch rollt man sich nun pausenlos hin und her, so dass der Pamperswechsel zum Abenteuer wird
  24. versucht sich das Ohr abzuschrauben
  25. fängt an filmreif zu weinen, wenn man ihn mal schimpft
  26. möchte beim Einkaufen jetzt auch immer was zum Festhalten bekommen
  27. es gibt zwei Babykollegen, mit denen sich gut spielen lässt
  28. kurz vorm Einschlafen „singt“ er sich selber (knirschende) Einschlafliedchen
  29. liebt seine Papazeit wahlweise abends auf der Gästematratze oder bei Papas Workout
  30. legt sich, gegen die Scheibe klatschend, direkt vor die Duschtür und beobachtet mit einem grossen Grinsen, wie Mama nun nicht mehr aus der Dusche kommt

29 Wochen #Babyupdate

Den letzten Blogbeitrag begann ich mit „Das Baby schreit.“ Nunja, der Babyboy hat auch die letzte Woche viel geschrien, geweint, genörgelt und gejammert, so dass ich mich am Sonntag wunderte, ob Babys nicht mal heiser werden, wenn sie so viel Trara machen. Bautzpadautz, unser Erdbeerchen krächzt nun heiser vor sich hin, als hätte es mir zugehört.

Du

Seit vier Wochen sagen wir, du zahnst. Langsam glaubt es uns niemand mehr und man sieht den doofen Zahn immer noch nicht. Ich bin sicher, dass sich bei dir der letzte Schub und die doofen Zähne gegenseitig hochgeschaukelt haben. Oben in deiner Kauleiste sieht man gut die dicke, weisse Stelle. Jeden Tag warten wir darauf, das Zähnchen zu sehen, aber es ist immer nur am an- und abschwellen.
Du weinst, leidest spürbar, in Wellen kommen die Zahnweh und klingen genau so plötzlich wieder ab, wie sie kommen.
Ansonsten bist du so mobil wie es geht, drehst dich in alle Richtungen und rollst auch mal kreuz und quer, da vorwärts nicht geht. Gerne würdest du nur stehen oder wenigstens sitzen, aber so weit bist du noch nicht.
Du brabbelst, quietschst, knurrst und gurrst den ganzen Tag vor dich hin. Ja, immer noch lautstark ^^

Erlebt

Der erste Mama/Papa freie Vormittag liegt hinter uns. Von 9-13 Uhr warst du bei der Ahna und hast sie auf Trab gehalten, während wir an einem Familienevent teilnahmen. Meine Sorge war a) deine recht anstrengende Laune und b) der lange Stillabstand. Beides hast du Ahnafreundlich angepasst und uns fröhlich glucksend abgeholt.
Wir waren viel unterwegs. Besuchten Schule2 und verabschiedeten uns von Schule1. Hier hast du Bewunderer gesammelt und dich von den Mädchen bespassen lassen, du kleiner Casanova. Die langen Fahrten hast du gut mitgemacht und ganz gespannt aus dem Zugfenster geschaut oder auch mal die ein oder andere verpasste Verbindung einfach verschlafen.
Beim Treffen mit dem Spitalbuddy gabs für dich eine Kuscheldecke von #littleDutch. Sehr schön kuschlig aber dünn genug für die Übergangszeit. Allerdings hast du fast dads ganze Treffen verschlafen. ^^
Ansonsten waren wir wieder baden und im Familiencafe, also nichts wirklich spannendes auf deiner Erlebnisseite.

Schlafen und Essen

Zahn oder Schub bedingt ging es uns mit dem Schlafen nicht so gut. Du bist unter lautem Protestgejammer oft erst spät eingeschlafen und nachts locker vier Mal aufgewacht. 3 von 7 Tagen sogar mit lauten Schreiattacken, bei denen man wirklich merkte, dass du Schmerzen hast. Hier brauchte es dann beruhigendes Tragen vom Papa und später Einschlafstillen von Mama. Einmal griffen wir auch auf ein Zäpfchen zurück, ob dir das geholfen hat weiss keiner, wach und heulig warst du trotzdem.
Gut zureden half nicht und weder Zahngel noch Beissring gingen in deinen Mund, den du zusammengekniffen von uns wegdrehtest. Hier kamen wir mit den Nerven oder Hilfsmöglichkeiten öfters an unsere Grenzen, wie auch wenn du in deinem Weinen dann beim Stillen alles andere als vorsichtig warst…

Neu beim Essen sind nun die Quetschies, an denen du hingebungsvoll lutschst. Ansonsten gehen Gurken und in deiner Flasche jetzt stark verdünnter Fencheltee. Stillen möchtest du weiterhin alle 2 Stunden, wenn es dir schlecht geht auch mal alle 1,5 Stunden… dabei waren wir da schon mal viel, viel, weiter *seufz*

Mama und Familie

Mit der Paarzeit tun wir uns echt schwer. Wo andere Leute den Nachwuchs mal für einen Abend von Oma und Opa beaufsichtigen lassen oder einfach mal 2 Stunden was Schönes Essen gehen, fehlt uns diese Möglichkeit. Rein logistisch und futtertechnisch. Das zehrt etwas an uns. Schläft das Babylein, ist entweder auch für den Mann fast Schlafenszeit, da er 5-irgendwas aufsteht, oder wir sind beide so groggy, dass wir einfach mal Zeit für uns alleine brauchen. Schwierig.
Sonst kann ich nur sagen, was die letzten Wochen über absehbar war. Wir brauchen eine Art Backup, jemand der Einspringen könnte, die Reserven sind jetzt durch und manchmal kann man einfach nicht mehr. Hilfe gibt es dann, wenn der Papa mit dem Beerchen mal ne halbe Stunde in ein anderes Zimmer geht, aber auch der braucht mal eine Pause. Obwohl ich so lange wie möglich stillen wollte zweifle ich diese Überlegung langsam an, da ich mein Stillbaby niemandem allein überlassen kann um mal Pause zu haben.

Morgen treffen wir die LLL, mal sehen was die dazu sagen.