41 Wochen #Babyupdate

Heute schlief der kleine 41 Wochen Mann in Papas Armen ein. Wir sassen auf dem Sofa und er schaute gespannt in der Gegend rum bis ihm plötzlich mit einem Mal die Augen zu fielen.  Man konnte richtig dabei zu schauen 🙂 Nun schläft er friedlich in seinem Bettchen. Wohlgemerkt, in seinem grossen Bettchen im eigenen Zimmer und das jetzt schon zum dritten Mal!
Da er in letzter Zeit wieder unruhiger schlief, wach wurde oder die halbe Nacht bei uns im Bett lag, wollten wir mal schauen woran das liegen könnte. Wir probieren aus was ihn besser schlafen lässt: ob er mehr Platz, mehr Ruhe braucht oder ob der nahe Kontakt zu uns ihm mehr Hilft. Nun schläft er also. Wir bringen ihn in seinem Zimmer ins Bett, dort wird gestillt und er schläft den ersten Teil der Nacht dort, wird er wach kommt er mit in unser Zimmer und je nach Situation ins Beistellbettchen oder direkt zu uns. Jetzt sind wir gespannt was unser kleiner Versuch bringt. So ganz behagt es mir noch nicht ihn allein in seinem Bett zu lassen, er ist doch mein kleiner Schatz, mein Baby und er soll doch noch gar nicht irgendwo allein weit weg von mir sein… allerdings würde er in unserem Schlafzimmer den ersten Teil der Nacht auch alleine liegen. Und wir probieren es, für Baby und für Mama!

Generell war die Woche sehr kuschlig. Es wurde viel und ausgiebig geschmust und vor allem der Papa bekam da eine Extraportion Baby ab.
Zum Teil hing das wohl auch mit dem letzten Arztbesuch zusammen, denn hier musste das Beerchen zur Masernimpfung antreten. Bisher steckte er die Impfungen gut weg, schlief mal ein wenig mehr aber sonst merkte man ihm kaum etwas an. Das änderte sich nun mit den doofen Masern, hier kam am Abend der erste Durchhänger und einen Abend später war das Fieber da. Genau das Fieber ist uns seit dem geblieben und flammt vor allem am Abend immer wieder auf. Doofe Sache.

Ansonsten ist unser kleiner Schatz aber kerngesund zum Check gegangen. Er ist nun 74 cm gross, 9600g schwer und hat einen Sturkopf mit 44,5 cm. Er ist in sein Gewicht reingewachsen und sieht nicht mehr aus wie ein knuddeliger Buddha. Wie wir ja schon wussten ist er mit seiner Entwicklung komplett im gedachten Rahmen. Sitzen, Krabbeln, Stehen, Hochziehen, Vierfüssler, Plappern… Er brabbelt eigentlich in jeder freien Minute vor sich hin. Die Ärztin sprach von Doppelsilben, ich spreche von Mamama und bumpfdaaah ^^ Auch der Pinzettengriff klappt schon toll. So kann er in der Kita Reis oder Ebli vom Tisch essen und hier zu hause jede noch so kleine Fussel vom Boden auflesen.

Und wehe man nimmt ihm diese dumme Fluse dann wieder weg! Jeden Tag wacht dieser kleine Mensch auf und zeigt uns eine neue Facette seiner Persönlichkeit. Da kommen auch schon mal Trotz und Wutgebrüll zum Vorschein. Natürlich gibt es genauso viel Sonnenschein, Kuscheln, Schäkern und freche Sachen, keine Frage! Aber der Mini versucht seinem Willen besonders mit Trotz, Wein, Räbäääh Nachdruck zu verleihen, der wie auf Knopfdruck verschwindet sobald man ihm nachgibt. So ne Diva :p
Er ist ausserdem ein grosser Staubsaugerfreund. Egal ob er gerade saugt, in der Wohnung steht oder schon in der Waschküche versorgt ist. Der wird bekrabbelt, am Kabel gezogen, alles angetippt und überall hin verfolgt.

 

Mama war seit langem, langem wieder mal beim Friseur und hat es genossen! Etwas quatschen, eine Kopfmassage, Pflege, entspannen. Toll. Auch als Pärchen haben wir uns den ersten freien Abend gegönnt und so einen Pilotversuch mit der Babysitterahna gemacht. Bis auf das Fieber lief alles gut und wir haben den Abend mehr als genossen! Zeit nur für uns. Ganz exklusiv und das erste Mal wieder mit ein Bisschen Alkohol, nur so zum Einstimmen. Das war mal wieder wichtig und wir sicher (in kleinen Dosen) wieder gemacht.

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40 Wochen #Babyupdate

Mein lieber Sohn…

Bisher hattest du eine liebenswerte Eigenheit, bei der du Dinge in die Hand nahmst und diese dann gegen deinen Mund klopftest. Nun hast du das Ganze aber etwas auf die Spitze getrieben, denn den doofen Boden kann man nun leider nicht in die Hand nehmen. Du schmeisst dich auf den Boden oder setzt die breitbeinig hin und klopfst dann mit weitaufgerissenem Mund deinen Kopf auf den Boden. Warum du das tust, ist uns unklar. Schliesslich tust du dir oft genug dabei wirklich weh. Meine grösste Angst ist ja, dass du dir nicht nur die Nase verdellst, sondern mal einen Zahn anschlägst oder wegknickst. Meine Nerven!

Dein Essen ist einfach überall. Auch die Kita musste uns lachend mitteilen, dass du zwar deinen Brei magst aber für dich keine Mahlzeit mehr ohne Essen in der Hand geht. Aus diesem Grund bekommt Mama die Hälfte der Woche auch eine Tüte mit nasser Wechselwäsche in die Hand gedrückt. Bei dir kann man wirklich sagen du isst mit allen Sinnen. Es steckt in deiner Nase, hinter den Ohren, in den Augenbrauen, quetscht durch deine Hände und klebt rund um deinen Mund…hier heisst es wohl alles oder nichts und so siehst du nach jedem Essen aus als ob du dringend baden müsstest.

Sozial bist du einfach knorke. Vorher noch skeptisch und gerne der einzige auf dem Schoss oder mit dem Spielzeug – heute tobst du mit andern über Tisch und Bänke! Frühs in der Kita schaust du genau welche Kinder da sind und springst mir beim richtigen „Gspänli“ fast vom Arm, am Nachmittag finde ich dich immer im Bewegungsraum wo du unter einem Schwungtuch hervorkrabbelst, auf der Turnmatte rumrollerst oder mit anderen kleinen Jungs Würfel durch die Gegend schiebst. Alternativ sitzt du in einem Haufen Kinder, nagst an einer Kastagnette oder schwingst eine Maracas passend zu den Kinderliedern der anderen. Aber du bist nicht allein.
Das fällt uns vor allem auf Spielplätzen auf, bei denen du ohne jede Scheu und Furcht quer durch den Raum düst, dein Ziel fest im Blick, und dich auch von grösseren Kindern nicht abbringen lässt. Nein, meistens bieten diese dir Spielzeug an oder spielen dann um dich drum rum. Aber du bist immer dabei.

Du kannst die Exklusivzeit mit einem von uns jetzt richtig schätzen. Letztens warst du den halben Tag allein mit dem Papa und ich bekam die schönsten, süssesten Bilder von dir geschickt… Man sah direkt wie du die Aufmerksamkeit genossen hast.

Mittlerweile hast du auch Spass daran Schubladen oder Schränke in der Küche auszuräumen. Wir haben heute bewusst sämtliche Dosen und Deckel ein Stockwerk tiefer geräumt damit du auch dran kommst ohne Gläser oder Mixer umschmeissen zu müssen. ist gerade keine Brotdose in der Nähe hast du auch viel Spass mit einem grossen Topf auf dem Boden. Das klongt sooo toll.

Da alle drei  immer noch irgendwelche Schnoddernasen mit sich rumschleppen fielen uns Eltern die Nächste besonders schwer.  Klar gab es schon schwierigere, aber wenn man selber angeschlagen ist und dann so viele anstrengende Nächste hintereinander durchlebt wird es täglich mühsamer. Ansonsten gibt es nicht viel Neues von der Elternfront, man schlägt sich so durch ^^

Bald schon

… ist Weihnachtszeit?!?!

Bald ist es so weit und unser Wichtel wird 1 Jahr alt. Da unser kleines Beerchen ungünstiger Weise auch noch in der Weihnachtszeit Geburtstag hat, haben wir uns entschieden die Amazon Wunschliste zu aktualisieren. Zur Geburt hat das gut geklappt und einige Leute liessen sich gerne inspirieren. Sind ja alles nur Ideen und Möglichkeiten.

Bobbycar oder Puky Wutsch oder Baghera
So was gibt es doch in jeder kleinen Familie. Das Bobbycar ist ein Original mit dem man überall keine Minis cruizen sieht. Es hängen viele Erinnerungen an so einem roten Plastikauto und mit der Schiebestange kann man helfen, wenn die kleinen Beine noch nicht richtig auf den Boden kommen.
So ein Wutsch ist eine tolle Sache, mit seinen vier Rädern kippt es nicht so schnell um. Nach einer keinen Umfrage im Freundeskreis, sind die Wutsch das heissgeliebte Dreirad von früher und die Vorstufe zum Laufrad.
Die Baghera Rutscheautos sind der Knaller. Letztens testeten wir ein paar und das keine Männlein sieht darauf toll aus, so eine richtig coole Socke ist er! Die Metallautos sind teurer, weil liebevoll nachgestaltet haben aber ihren ganz eigenen Charm 🙂
Was es werden soll wissen wir selber noch nicht (wichtig: Flüsterräder!) und sind locker am probieren.

Lauflernwagen: Warum es Lauflernwagen heisst weiss ich nicht, man lernt damit nicht laufen, aber es lässt sich herrlich schieben. Der Kleine kennt so was schon aus der Kita. Als ich ihn letztens abholte, hatte er die grösste Freude damit das Ding immer wieder umzuwerfen, zu warten bis jemand kommt um es aufzurichten, nur um ihn wieder umzuschubsen. Man sollte darauf achten, dass so ein Wagen einen guten Schwerpunkt hat und nicht so leicht umkippen kann,darum mag ich die von Pinolino.

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Kinderküche: Er guckt fleissig beim kochen zu und bevor wir einen kompletten Kaufmansladen oder eine Werkstatt holen, finde ich eine klassische Kinderküche doch schöner und hoffe, dass wir auch später noch was davon haben.

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Holzkugelbahn: Immer wieder toll und seit Jahren geliebt. Eine Murmelbahn. Dabei ist es egal ob grosse Holzmurmeln, kleine Rennautos oder irgendwelche Formen da kugeln. Es gibt viele Varianten, schult die Motorik und Konzentration. Und pssst, ich mag ja die, die dabei noch einen Ton machen ^^

Pappbücher: Bücher sind immer richtig. Abends zum ruhig werden, tagsüber zum ankuscheln und neue Dinge lernen. Schöne Bilder und kurze Textteile sind hier natürlich ein Muss. Leo Lausemaus oder Raupe Nimmersatt oder so…

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Kleidung geht immer: Die kleinen wachsen wie Unkraut und auch wenn sie sich das vielleicht nicht selber wünschen würden, sind ein paar hübsche oder auch praktische Sachen nie verkehrt. Atmungsaktive, strapazierfähige Wollwalksachen sind hier für verschiedene Jahreszeiten tauglich. Man muss ein wenig tiefer in die Tasche greifen aber dafür halten sie sich bei guter Pflege lange. Jäckchen, Mützen, Overalls und Pumphosen sind hier im Trend.

Schaukel: Ich hätte für unseren kleinen Schatz so gerne eine Schaukel. Also eine „Baby“schaukel für drinnen. In meinem Kopf hatten meine Geschwister damit rieseigen Spass, allerdings weiss ich nicht mehr ob sie nach den ersten 12 Monaten noch in der Holzschaukel sassen. Ausserdem müsste man die ja irgendwo in der Wand montieren, pfff.

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Utukutu: Seit Monaten schleiche ich um die Regenbogenwippe drum rum. Sie ist so lustig bunt, man kann wippen, klettern, bauen und was weiss denn ich was einem Kind damit noch einfällt! Gerne hätte ich einen begabten Handwerker in der Familie, dem ich die Anleitung dazu übergeben könnte, aber so sieht es mehr danach aus als müssten wir uns zwischen Rockerboards oder Spectra entscheiden und diese liefern lassen.

NEUN Monate heisst 39. Wochen #Babyupdate geschafft

Neun Monate, nein, echt jetzt? Das heisst ja auch unser kleiner Butzel ist jetzt schon fast so lange draussen wie drinnen! Ganze neun Monate ist er nun schon ein süsser und wahnsinnig wichtiger Teil unserer kleinen Familie.

Unser Alltag
Mit neun Monaten trägt der Herr von heute Grösse 74/80. Wie viel er wiegt weiss ich gar nicht da unser letzter Kontrolltermin bei KiA schon echt lange her ist.
Was er nicht mag ist, wenn man durch die Wohnung geht und er sich auf den Weg macht mir zu folgen, ich aber die Richtung ändere noch eh er bei mir angekommen ist, und so quasi an ihm vorbei wieder zurück laufe. Der strafende Blick!
Aber auch etwas nicht haben dürfen ist schrecklich. Jeden Morgen räumen wir gemeinsam den Stubentisch ab. Er greift nach allem was er erreichen kann (leider kann er im Stehen nun fast über den gesamten Tisch greifen) und ich nehme im 5 von 6 Dingen wieder aus der Hand oder ausser Reichweite. Dazu gehören Nagelfeilen, Kleenexboxen, Weingläser, meine morgendliche heisse Teetasse, die ausgewechselten Batterien der Fernbedienung oder einfach nur der olle Kuli, den er doch schon 50x angeleckt hatte. Ganz gemein ist das.

Da gabs einen Sprung, wir sind mobil!
Wie alle sagen, geht es dem Baby von der Laune her besser, sobald es mobiler wird. Allerdings gibt es nun keine ruhige Minute mehr für uns. Tatsächlich findet er auch an den unmöglichsten, extra kindergesicherten Orten etwas merkwürdiges zu tun, während er seinen extra aufgebauten Spielparkour mit keinem Blick würdigt.
Krabbeln, hochziehen, in den Vierfüssler stemmen, stehen oder auch mal 1-2 Schritte wagen, klappt jetzt ganz gut. Lässig steht er mit einer Hand am Stubentisch  und winkt uns mit der anderen Hand entspannt zu während wir noch zu ihm stürzen damit er nicht fällt.
Da er sein Spielzeug kaum noch aus der Kiste holt, überlege ich schon mit Bekannten Spielzeug zu tauschen denn alles Neue ist gerade interessant. Dabei muss es kein Spielzeug sein, Alltagsgegenstände wie Kochlöffel, der Handstaubsauger oder Pappkartons sind hoch im Trend. Sonst sind alle Kabel oder Papiertüten spannend. In der Küche haben wir nun einen ausrangierten Topf mit Deckel, den er vor sich hinscheppert. Die Spülmaschine ist auch spannend, andauernd muss man aufpassen, dass er nicht an den Besteckkasten geht oder ins Nasse tappt.
Letzte Woche fuhr unser Wichtelchen eine Runde auf dem Staubsauger mit und war ganz angetan. Vorbei ist die Angst vor dem Pusteding, jetzt kann man dem hinterher krabbeln!

Ausserdem brabbelt er immer mehr und vor allem lauter. Sonst finde ich es immer ganz niedlich, wenn er dem Papa von seinem Tag erzählt und dann anfängt zu meckern, weil der leider noch nichts versteht. Dafür versteht er schon um so mehr, beispielsweise wenn man seinen Namen nennt oder beim Abendessen „aaaaaaaah“ macht.

Stillst du immer noch?
Essen macht dem Butzel Spass, am liebsten matscht er mit Hirsekringeln oder Brot rum, dazu gibt es etwas Brei wenn er mag. Sonst stillen wir noch, aber lange nicht mehr so viel wie vorher. Vor und nach dem Schlafen gibt es Milch und sonst in der Nacht wenn er aufwacht. Tagsüber trinkt er kaum noch und verweigert in der Kita auch wieder die Milch. Abends isst er bei uns am Tisch mit. Aus den Resten auf dem Boden und unter dem TrippTrapp könnte man stets ein komplett neues (aber ganz schön nasses) Brot kneten! Weil so Babyessen ganz schön klebt gab es ein Tischset, das wir abends nun in die Spülmaschine stecken können, aber nicht runtergeworfen werden kann (bis jetzt). Neu haben wir unseren Tripp Trapp gravieren lassen (Aktion im Babyladen) und jetzt so ein gutes Stück bei Ahna platziert.

Kita
Bekamen wir vorher noch die Rückmeldung, dass er es nicht mag von den anderen Kindern angefasst oder überkrabbelt zu werden, ist das nun alles kein Problem mehr. Wenn ich ihn bei der Kita abgebe, schaut er als erstes wer schon alles da ist und welches grössere Kind sich wohl zum Bespassen überzeugen lässt. Frühs wird er 2x die Woche vom Papa und 2x die Woche von Mama gebracht, je nach Arbeitszeiten.

fullsizeoutput_35ceGefühlt ist das Beerchen seit 2 Wochen dauerkrank. Erst letztes Wochenende beglückte er uns neben seiner Rotznase noch mit Fieber und Ausschlag. Wir tippten auf das 3-Tage-Fieber und halfen mit Dafalgan aus, damit er schlafen konnte. abgeklärt ist das Ganze jetzt ein viraler Infekt, der sich über die Haut abzeichnet. Pffff, hoffentlich geht das bald wieder weg. Er wirkt schon etwas ningelig und anhänglich, gar nicht so wie mein neugieriges Krabbelkind.

Mama und Papa
Langsam ist dieser Erkältungsquatsch überstanden. Das kleine Mann hält mich auf Trapp und will anders herum auch immer unterhalten werden. Trotzdem geniesse ich die Mama-Tage mit ihm ganz bewusst und kompensiere dann mit meinem babyfreien Tag, wenn er in der Kita ist. Mit jedem Blogeintrag merke ich wie schnell er sich von meinem „kleinen Baby“ wegentwickelt. Toben, kuscheln oder einfach seine Lieblingslampe anstaunen ist somit um so wichtiger für mich.
Mein kleiner Rabauke liebt seinen Papa, mit dem kann man Grimassen ziehen und Pupsgeräusche üben (eine wichtige Kernkompetenz für ein Baby!)

 

38 Wochen #Babyupdate

Es wird irgendwie nicht mehr pünktlicher. Jaja, ich wollte wieder am Dienstag mein Wochenupdate schreiben aber wie eine Bekannte immer sagt: You know Things…Things happened.

Du (12.-19. September)
Mein kleiner Schatz hat sich mal wieder einen Schnodder zugezogen. Wir haben ja damit gerechnet, dass es mit der Kita mehrere Krankheiten geben wird, aber schon diese beiden Kleinigkeiten zerren an unseren Nerven. Wie gehabt hält sich der Schnodder recht lange, aber dem Butzel scheint es trotzdem gut zu gehen.
Die grösste Veränderung ist jedoch die Mobilität vom Beerchen. Seit Donnerstag wird hier fleissig gekrabbelt. Robben und Rollern sind uncool, jetzt ist man auf Händen und Füssen unterwegs. Nach nur einem Tag üben, düst der Schatz jetzt durch die Wohnung und nichts ist mehr vor ihm sicher…Schubladen, Töpfe, XBox und am liebsten jede Art von Kabel. Besonders toll ist der Stubentisch mit allem was darauf liegt. Nimmt man etwas aus seiner Reichweite (volle Gläser, Laptops, Schularbeiten, Kulis) protestiert er lautstark und ausdauernd.
Am Sofa und Stubentisch kann er sich auch prächtig in den Stand ziehen. Die ein oder andere Beule wird da noch kommen, momentan kommen wir aber noch mit blauen Flecken davon.

Erlebt
Mein Liebling hat Angst vor Klebeband. Also nicht vor dem Band an sich, das frisst er quasi auf, aber vor dem Geräusch! Für das Verschliessen des Zalando-Päckchens mussten wir uns einer ausgewachsenen Baby-Panikattacke stellen. Auch auf den arm nehmen und das Klebeband zeigen/festhalten half nicht sobald es „ritsch“ machte. Nunja, es gibt schlimmeres. ^^
Wir waren am Wochenende unterwegs und haben uns den Mittelaltermarkt angeschaut aber unser Nachwuchs verschlief das komplett. Dafür waren wir im nahegelegenen Tiergehege lange Vögel anschauen. Bunte, kleine, grosse und Enten. Enten waren toll.
Ausserdem haben wir in einem Schuhladen seine Grösse ausmessen lassen. Zwischen 19-20 schätzte die Fachverkäuferin und bestätigte meine zappelnden Messversuche zu hause. Jetzt kommt die kalte nasse Zeit und wenn er krabbelnd auf dem Boden rumschwirrt, gibt es Krabbelschuhe. Favoriten sind momentan die Lieblinge, aber bis die in der Schweiz sind dauert es etwas.

Schlafen und Essen
Immer wieder wachte der kleine Mann nachts herzerweichend schreiend auf. Wir haben keine Ahnung was überhaupt sein Problem ist und probieren darum verschiedene Dinge aus. Den Temperaturen entsprechend gab es einen neuen, wärmeren Schlafsack damit das Baby nicht friert. Dann nahmen wir die Trinkflasche mit ins Schlafzimmer, falls er wegen dem Schnupfen Durst haben könnte. Am Ende half es dann jedoch ihn zu uns ins Bett zu legen. Zwischen uns, unter der warmen Decke schlief er statt den anstrengenden 1,5 Stunden, drei Stunden durch.

Mama
Mama ist am letzten Tag krank geworden und findet das ätzend. Sonst war alles ganz normal, die Zeit mit dem Mini ist knapp. Morgens eine halbe Stunde und abends die übliche Routine aus Znacht, Umziehen, Zähne putzen, etwas spielen und kurz nach acht einschlafen. Da bin ich froh über den freien Freitag und die gemeinsame Wochenendzeit. Es geht alles so schnell. Schwupps, da ist er weg gekrabbelt.

 

 

37 Wochen #Babyupdate

Du

Neuerdings kann sich unser kleines Baby auf die Füsse stemmen. Aus seinem Vierfüssler wippt er sich hoch und steht plötzlich mit dem Hintern in die Luft gereckt auf seinen Füssen.
Das Beerchen spielt gerne mit den Kontrolern von Papas XBox, aber nur so lange auch ein Kabel dran hängt. Ansonsten ist jeder Karton gut zum Spielen und wird ausgiebig bekaut.

Erlebt

Eigentlich war es eine ganz normale Woche. Wir waren beim Babyschwimmen, haben die Ahna besucht und mit dem ollen Wetter gehadert. Am Wochenende machten wir allerdings noch einen Ausflug ins niedliche Österreich und  begannen unseren Trip mit einer Notfallwickelsituation im Kofferraum des Autos. So rückblickend eine echt lustige Sache, vor Ort etwas umständlich.

Bei uns zog ein neues Tuch ein und so haben wir die Woche mehr getragen und ein paar neue Bindearten ausprobiert. Der kleine Mann ist gerne so unterwegs, nur das Mama den Quatsch auch mal üben muss findet er so gar nicht lustig.

Schlafen und Essen

Irgendwie ist hier der Wurm drin. Immer wenn es gerade gut ging und wir probieren wieder auf längere Schlafabstände zu kommen….geht das Geschrei von vorne los. Während wir also auf Problemlösung waren fiel uns auf, was der kleine Kerl überhaupt alles mitgemacht hat in letzter Zeit. Da waren Zahn 4-6, er kann sitzen, robben und sich hochziehen, er ist nun täglich in der Kita bei fremden Menschen und isst dort tagsüber Brei, gestillt wird nur zuhause. Ausserdem sollen sich im achten Monat ja so viele Synapsen neu bilden. Und das alles in nur drei Wochen. Da würde ich auch unruhig schlafen.

Eltern

Wir haben die überfällige Pärchenzeit nachgeholt. Zu meinem Geburtstag sollte da so ein  ohne-Baby-Event steigen, aber krankheitsbedingt mussten wir das ja verschieben. Nun machte der Freund frei, das Baby war versorgt, Mama war fertig mit arbeiten und wir gönnten uns Pärchenzeit mit feinem Essen.

Mein Baby kann…! 36 Wochen #Babyupdate

Du

Du sitzt ohne Probleme und kommst überall in die Senkrechte. Schwupps, kaum dreht mans ich um, sitzt er schon wieder. Gerne turnt das Beerchen über Papas Beine und versuchst auf die andere Seite zu ruckeln. Schon zwei-drei Mal kam es vor, dass er sich einfach im Vierfüssler auf die Zehenspitzen stemmte. Hach, das geht mir alles zu schnell. Der kleine Süsse robbt nun durch die Wohnung. Das geht mal vorwärts aber auch gerne rückwärts, wenn man ihn machen lässt, rutscht er mit einem kleinen Haufen Spielzeug in irgendeine Ecke des Zimmers.
Etwas erschrocken hat es uns, dass er nun auch mal im Bett sitzt und zu klettern beginnt. Nun haben wir ein Beistellbett mit etwas Unterschied in der Matratzenhöhe neben uns, so dass er bisher noch nicht bei uns im Bett gelandet ist. Allerdings denken wir darüber nach nun doch die letzte Gitterseite anzubringen. Der ist ja so schnell!
Immer öfter schmiert das Beerchen sein Essen allerdings über den Tisch oder in seine Haare. Die Kindergärtnerin nennt es „entdecken und forschen“, sehr löblich anscheinend.
Dabei nickt das Baby natürlich rhythmisch mit dem Kopf oder trommelt wahlweise auf der Tischplatte rum. Mit möglichst viel Brei an den Händen versteht sich 🙂

Erlebt

Immer öfter sind wir jetzt auch im Tuch unterwegs. Du magst es wenn du die Hände frei hast und mir auffordernd auf den Rücken patschen kannst.
Leider war mein kleines Beerchen die letzten Woche krank. Der olle Schnodder brachte schlaflose Nächte und schliesslich auch einen fiesen Husten. Der veranlasste uns dann auch beim Kinderarzt vorbeizugehen, allerdings gab es Entwarnung und wir konnten weiterhin in die Kita gehen. Das Hardcore-Programm scheint zu helfen: 2x am Tag Kochsalzlösung in die Nase, abends dann Kartoffelbalsam auf die Brust und Fiebersirup, vorm Schlafen dann Hustentropfen und einfach ein abschwellendes Nasenspray. Klingt nach viel und machte dem Baby absolut keinen Spass, aber es ist besser *klopft auf Holz*
Dementsprechend lief auch das letzte Babyschwimmen gar nicht gut. Anfangs noch fröhlich planschend, kippte das Ganze innerhalb von Minuten so dass wir den Pool schliesslich verliessen. Kurz nach dem Umziehen schlief er auch schon direkt ein.

Schlafen und Essen

Mein Liebling, wo ich doch immer ein BLW Baby an unseren Tisch setzen wollte, mampft mein Kleiner nun Brei in jeder Geschmacksrichtung und verschmäht alle grobstückigen Angebote. So kanns gehen.
Mit der Kita kam auch eine kleine Stillkrise. Tagsüber trinkt der kleine Schatz etwas Milch aus der Flasche, ansonsten stillen wir beim Aufstehen, abends und natürlich zum Einschlafen. Nur habe ich langsam das Gefühl, dass sich der Kleine schleichend selber abstillt. Es wird alles spürbar weniger. Wir werden sehen.
Immer öfter schläft er jetzt auch ohne Stillen ein. Dafür braucht es entweder den Zauberzauber vom Freund oder eine Runde im Tragetuch.

Mama

Ich fühle mich zeitweise etwas ausgewrungen. Der Spagat zwischen zwar kleiner aber trotzdem neuer Arbeit, dem Kitamännlein, dem Haushalt, der Partnerschaft und mir selber wird manchmal sehr anstrengend. Da müssen Lektionen vorbereitet und gehalten werden, Tests werden korrigiert und Material rumgeschleppt. Das Männlein wird geweckt, gebracht, geholt, gebadet, gefüttert und dazwischen immer wieder exzessiv bespielt und möglichst viel gekuschelt. Essen einkaufen, kochen, füttern, Wäsche waschen, Kita Rucksack packen, Küche räumen gehört auch zum Alltag. Zeit für den Freund nehmen, normale Gespräche führen und etwas Zweisamkeit suchen, ist nicht so einfach, wenn man selber mal durchatmen möchte oder einfach nur „sein“ möchte.
Hier bin ich froh über meinen freien Tag, damit so viele Sachen wie möglich schon erledigt sind und nicht in die gemeinsame Abendzeit fallen.
So geniesse ich die Zeit mit meinen Männer, die beiden sind einfach nur herrlich miteinander. Zum knutschen ^^