Pancakes und Bagger

Gerade jetzt ist der Papa beim Butzel drin und das, obwohl ich eigentlich heute Einschlafbegleitung hätte. Aber nach 40 Minuten hin und hergerolle, Decke drauf, Decke ab, aufstehen, hinsetzen 4x Trinken, 3 verschiedene Gutenachtlieder und etlichen Beruhigungsversuchen meinerseits, platzte mir die Hutschnur und der Freund musste übernehmen. Jetzt ist es mucksmäuschen still da drin. Kein Schreien, Toben, Kichern, Schimpfen – Wie der das wohl macht?
Jedenfalls bin ich total froh über den Freund und wie er das mit dem Butzel so alles macht, wenn ich schon nur noch die Augen verleier.

Ich denke/hoffe, der neue Job vom Freund tut uns allen gut. Klar gibt es noch Unklarheiten und viele Veränderungen in unserem Alltag. Aber ich wünsche mir eine Erleichterung nach 20 Monaten „Kind frühs in die Kita bringen“. Denn nun bin ich diejenige von uns, die zuerst geht, sein neues Büro startet später und so gehören nun vier von sieben Morgen den beiden Männern. Nun ja, sicherlich dauert es nicht lange und ich werde den kleinen anschmiegsamen, halb verschlafenen Kerl am Morgen vermissen :p

Die Zeitumstellung hat der Butzel ganz gut mitgemacht. Was evtl. daran lag, dass er nun immer anfing halb sechs aufzustehen und wir so mit dem aktuellen „halb sieben“ echt zufrieden sind.
Zuhause gibt es Tüta-Memm und Turm bauen. Der Turm wird wahlweise mit dem fert (Schwert) oder „beide Beine“ umgeschmissen. Wenn es geht auch 20x! Der beste Turmbauer in der Familie ist der Papa. Draussen geht es immer immer immer zum Sandkasten. Entweder mit dem Bobby Car oder dem neuen Bagger von der Spielebörse. Leider wird das Laufrad immer noch mit Verachtung gestraft, das hatte ich mir anders vorgestellt. Aber es kommt ja jetzt erst mal der Frühling, vielleicht lässt sich da was machen.

Der Butzel will jetzt alles alleine machen, was er bisher noch nicht gemacht hat. Er versucht zu schaukeln, er befüllt seine Trinkflasche selber, er schält seine Kartoffeln und  er fährt bitte nur noch alleine Fahrstuhl.

Ein Highlight waren die Pancakes, die er erst skeptisch anschaute und dann verächtlich wegschob. Doch dann…! Dann kamen die Früchte drauf. Nur orange und rote durften es sein, gelbe waren verboten. Und der kleine Mann putzt zum Frühstück mal eben 5 solche Dinger weg. „Mama, nomal!“ und „Is, mehr!“, rief es da.
Solche kleinen Momente liebe ich, besonders da uns die Wutanfälle und mir teilweise unerklärlichen Tobsuchtsanfälle durch den Tag begleiten. Gott sei dank sagte mit eine Freundin, dass es bei ihrem gleichaltrigen Sonnenschein auch gerade gewitterig aussieht. Das beruhigt immer.

Der Freund ist wieder da. Wir gönnen uns Windbeutel und einen Wein, dann ist der Tag auch schon wieder gelaufen. Gute Nacht.

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Muck mal Mama, ich bin krank

Hier ging es in letzter Zeit rund.

Der Butzel begann mit diversen kränklichen Tagen. Husten, Fieber, das Übliche… Was daraus folgte war eine Odyssee aus Erkältung, Mittelohr, Bronchitis, Rippenfellentzündung, Scharlach, Zahnschmerzen, Nebenwirkungen, Nesselsucht und Magen-Darm. Wir nahmen alles mit, was sich finden liess und waren die letzten 5 Wochen nie alle gemeinsam gesund. Zum kotzen! Der Freund musste ganz schön ranklotzen und entweder mich pflegen oder den Butzel von mir fern halten damit wir uns nicht wieder gegenseitig anstecken. Uff.

Momentan geht es bergauf *klopf auf Holz* allerdings muss der Butzel noch Antibiotika nehmen und das ist jedes Mal wieder eine Herausforderung. Wenn das nämlich endlich mal in ihm drin ist, darf er eine Stunde lang nichts essen. Also kein Frühstück vor der Kita und kein Snack oder frühes Abendessen nach der Kita. Ey, das ist echt anstrengend!

Dabei ist der Kleine gerade so unglaublich zuckersüss. Er spielt gerade gerne mit seinem Mottinee (Portemonnaie), und isst Toast mit Butter und saurer Gurke (warum auch immer). Heiss geliebt ist immer noch sein Schnapp. Das Krokodil begleitet ihn mal mehr mal weniger durch den Tag und macht ganz laut „schnaaaaaaaaaaapp!“. Der Butzel baut gerne Höhlen und muss mindestens einmal am Tag raus, am liebsten in den Sandkasten. Ganz ohne unseren Einfluss kam er zum „Tschute“, Fussballspielen mit einem grossen Ball. Er läuft im Vierfüssler und macht „uhuhuh“ damit wir wissen, dass er gerade ein Äffchen ist. Dabei spricht und plappert er die ganze Zeit neue Wörter nach. „Mama, muck mal“ ist dabei noch mein Liebling. Der kleine Mann ist frech wie Oskar aber dabei so niedlich, dass man ihm einfach nicht böse sein kann.

Dafür gibt es täglich Auseinandersetzungen, wenn es nicht nach seinem Kopf geht. Das kann sein, weil die blaue Tasse in der Spülmaschine ist, weil es regnet und wir mit dem Bobby Car nicht raus gehen, weil es keine blauen Quetschis mehr gibt oder einfach weil 4:30 noch Schlafenszeit ist. Solche Konflikte sind wahnsinnig kraftzährend.

Abends sitzen wir oft einfach nur noch auf dem Sofa, machen das nötigste Ebanking oder lassen uns eine halbe Stunde von Netflix berieseln, eh wir uns ins Bett schleppen. Nix spannendes gerade. Elternalltag, schätze ich mal.

Biffbaffe und Bielbert #Kleinkind

Der Butzel schlief heute mal aus. So richtig lange! Bis halb acht!! Da ausgerechnet ich heute Frühdienst hatte, freute mich das natürlich um so mehr 😀

Noch im Halbschlaf hörten wir ein lautes, knarzendes Geräusch „Oh, es schneit.“, dachte sich mein schläfriges Hirn, das Geräusch machte nämlich „der Mann!“ (unser Hausmeister) der mit dem Schneeschieber unterwegs war. Tatsächlich gab es heute Schnee in rauen Massen, wir weihten den Bob ein, bauten einen Schneemann (dessen Kopf beim posieren für das Foto, dem Butzel auf den Kopf fiel -.-) und machten den ersten Schneeengel des Jahres.

Gestern gab es für den Butzel ein neues Buch, nach dem ich lange gesucht habe. Hier ist nämlich die grosse Krokodil-Liebe ausgebrochen und ich fand einfach kein Buch mit einem lieben Krokodil. Nun schauen wir gemeinsam Biffbaffe und Bielbert (Giraffe und Nielpferd) an, die besucht der Löwe Leo nämlich darin. Immer dabei ein grosses, grünes Schmapp oder Gokidiel ^^

Es gibt momentan so viele Wörter vom Butzel, die wir nicht verstehen, oder die sich wöchentlich ändern. Allerdings gibt es auch so tolle Sachen, die wir gar nicht mehr ändern wollen. So gibt es bei uns z.B. minal Eis, einen Schleppgagen oder wir singen Bebeböde juju

Ansonsten sind hier die unteren beiden Backenzähne auf dem Vormarsch. Wir sehen beim Zähneputzen schon die Spitzen und der kleine Mann fordert zwei bis drei mal am Tag was zum kühlen. Da er jedoch jedes Aua und Wehwehchen am Kopf kühlt, haben wir etwas gebraucht, eh das mit den Zähnen dieses Mal auch wirklich klar war.

Liegen wir im Kinderzimmer auf dem Teppich rum und bauen Lego Duplo, passiert es jetzt regelmässig, dass ich von einer Feuerwehr angefahren werde. „Mama aua, Butzel heile macht“, erklärt dann der Feuerwehrmann eh er jedes mögliche Aua mit der Feuerwehr anfährt, die Leiter drauf piekst und „heile, heile Ohr/Nase/Haare/Auge/Bauch“ ruft.

Morgen starten wir noch mal in ein paar Tage Kita eh der Butzel mal bei der Ahna übernachtet. Wir sind alle gespannt!

Butzel hat Angst

„Nich Kita, Kita Angscht!“

So oder ähnlich startete unser neues Kitajahr mit dem Butzel.

„Hause gehen? Mama Arm! Mama hier sitzen.“

Oh man, so was macht es mir echt schwer den kleinen Mann morgens in der Kita abzugeben. Aber ich habe auch nur begrenzt Zeit mich mit dieser „Angscht“ auseinander zu setzen, weder Zug, noch Arbeitgeber warten auf mich, weil mein Sohn länger kuscheln will.

Wir hatten so eine ähnliche Sache schon mal nach den Sommerferien.
Dort hatten wir zwei Wochen Zeit nur für uns als Familie. Also 24/7 Aufmerksamkeit und vor allem viel Nähe.
Der Wiedereinstieg in den Alltag und die Kitazeiten war wirklich schwierig. Lange dachten wir, es wäre einfach „nur“ die Umstellung von der Babygruppe zu den Grossen. Ein neuer Raum, neue Erzieher und natürlich viel mehr und lautere Kinder. Das klassische vom Grossen der Babys zum Kleinsten der Grossen eben. Heute sehe ich das etwas anders.
Für den Butzel ist es schwierig umzuschalten. Ich verstehe das, nach den Ferien habe sogar ich Probleme wieder in den Schulalltag zu finden, warum sollte das meinem Zweijährigen leichter fallen?

Auch jetzt ist mir klar, Weihnachten mit seinen neuen Eindrücken, den vielen verschiedenen Orten, Menschen, Geschenken und Reisen war wohl einfach etwas zu viel. Der Wechsel von „jeder spielt mit mir“ zu „aufstehen, Kita wartet“ ist wohl noch nicht ganz verdaut.

Angst ist hier die letzten Tage öfters ein Thema gewesen. Bei „Eule mit der Beule“ müssen wir den Bär weg machen wegen Angst. Der Laut bellende Hund hat Angst, das im Koffer lebende Krokodil darf man nicht angucken…

Leider kann aktuell nicht mal die Lieblingserzieherin helfen. Heisst, all die normalen Tricks und Ideen werden gerade neu überdacht.
Hatte der Papa die letzten Wochen einen sehr schweren Stand („Nee, Papa nicht!“ *hau* *wegfuchtel*) so hat sich das nun 180 Grad gedreht. Beim Einschlafen schreckt er hoch und schaut ob Papa noch da ist, möchte nicht allein sein. Papa beschützt, liesst Bücher und wir im grossen Bett zu Tode gekuschelt.
Der Butzel ist auch sonst enorm anhänglich, hält nun gerne Händchen, kuschelt und will gestreichelt werden. Das ist zwar niedlich aber braucht auf die Dauer viel Energie von allen Familienmitgliedern. Ich hoffe nur, wir haben das bald durchgestanden. Damit der Butzel wieder als Erster in die Kita rennen kann und ich nur noch gucken muss, dass ich ihm irgendwie noch tschüss sagen kann, bevor er mich weg winkt.

Naaain, Butzel laine! #Kleinkind

Der November begann mit einem Feiertag für den Butzel, aber nicht für uns. Also bot sich die Gotta an, hier mal einen Tag einzuspringen. Ein wenig nervös starteten wir in den Tag, doch der Butzel winkte mir ein total entspanntes „düss“ zu, und schaute weiter mit Daudio Bücher an. Bis zu diesem Moment war mir nicht einmal bewusst, dass er wusste, wie Gottas bessere Hälfte hies o.Ô Aber ich war offensichtlich auf Arbeit entlassen. Spoiler: alles lief super gut, sie kamen noch ein zweites Mal sitten :p

Ausserdem liessen wir uns im November mal wieder beim Kinderarzt blicken. Dachten wir nach viel „auaua“ erst an einen entzündeten Fingernagel, entpuppte sich das Ganze als Splitter, der aufgestochen und verarztet werden musste. Finger sind ja beim Butzel die liebste Baustelle.

Mehr denn je ist der Butzel in seiner „naaaain ich!“ Phase. Er will alles machen. Also selber. Alleine! Wirklich alles. Neuerdings gibt es zum Frühstück Brot mit Butter und Marmelade. Es dauert auch nur ca 45 Minuten, da sowohl Butter streichen, Marmelade fischen und Brot schneiden von einem nicht mal zweijährigen mit einem stumpfen Kindermesser durchgeführt wird. Alleine.
Zu unserem Alltag gehört nun auch der „Kreisch-will-nicht-am-Boden-trampel“-Move. Zu Hause in der Minuten bevor wir nun aber wirklich los müssen, nicht vor, sondern in der Kita-Tür (so dass nur niemand vorbei kann!) oder im Gang des überfüllten Pendlerbusses. Der Butzel hat den Move. Seufz.

Liebstes Spielzeug ist momentan die Briobahn, der Playmobilzug und sein Krümel Baby.
Dem Baby wird vorgelesen, es bekam eine eigene Trinkflasche, gestrickte Babyschuhe und nicht nur eine, sondern gleich zwei warme Wintermützen für die kalten Tage hier. Bei den Büchern sind weiterhin Fahrzeuge ganz weit vorn, aber auch das Bilderbuch über die Familie (das wir am Anfang für die Kitaeingewöhnung bastelten) ist wieder beliebt wie nie zuvor. Hier finden sich nun Gotta, Daudio, Luh, Oma, Opa, Ahna, Nene, Aui, Oloh, Bimm, Oli und natürlich Mama, Papa und Butzel.

Draussen werden Hügel bestiegen und Steine erklommen, Pfützen geplatscht und Blätter gesammelt. Balancieren, rennen und schnell im Kreis drehen ist auch sehr lustig, alles was höher als ein Bordstein ist, eignet sich ausserdem hervorragend zum runterspringen.
Überhaupt wechselt sein Verhalten von schüchtern zu waghalsig und leichtsinnig. So klebt er in der einen Minuten an meinem Bein und lässt mich keinen Schritt gehen, nur um in der nächsten Minuten seinen Tripptrapp von hinten zu erklimmen, allein versteht sich.

Ende November haben wir uns um die Weihnachtsdeko gekümmert und damit dem Butzel eine Aufgabe gegeben. Er darf nun immer am Morgen und am Abend die Lichterketten am Fenster ein/aus schalten. Dabei strahlt er mit den Lichtern um die Wette, läuft ein oder zwei mal durch die Lichterkette und freut sich an seinen kleinen Lampen. Herrlich.

Als neusten Tick sitzt er nun gerne auf unserem Stubentisch. Ja genau, nicht AN unserem Tisch sondern AUF unserem Tisch. Dort tut er nichts spezielles, er isst eine Mandarine, schaut einen Mausclip oder guckt ein Buch an. Aber eben oben drauf.

So viel zum November 🙂

Mama, Miau dunne! 😱 #Kleinkind

Mein kleiner Räuber wird gross

Er steigt selber in den Kinderstuhl (und wieder raus!!!), möchte beim Kochen die Kochlöffel haben oder seinen Kakao alleine rühren. Mein Räuber kann die Hose nun selber ausziehen, warnt uns bei pipi und weiss, dass die Tiere kaki machen.
Er kämpft mit dem Touchscreen vom Ipad um genau den einen Clip vom blauen Elefanten zu sehen, den er schauen will. Das Eichhorn im Tiptoi-Buch wird immer wieder an und aus geschaltet und allen Kuscheltieren wird die Nase geputzt.
Schlagen wir den Weg zur Tankstelle ein, düst er los, schreit „Eis! Eis! Eis!“ und wartet darauf, dass wir doch bitte endlich (Endlich, maaaaan) ankommen. Man merkt, dass es ein heisser Sommer war, in dem wir diesen Weg oft gemeinsam gingen. 😀

Spracherwerb, my ass!

Gefühlt kommt jeden Tag ein neues Wort dazu an dem er sich probiert. Das macht es uns nicht immer einfach, da wir oft raten müssen, was er denn nun gerade ausprobiert. Diese Woche war so vom Klang her das „ch“ vs „s“ sein Versuchsobjekt. Milch, Fisch, nicht, mich. Aber auch „nass“ (bei jedem Essen o.Ô), warm oder heiss. Den Dialekt hört man immer stärker, so haben wir nicht nur „dinne“ sondern auch „Dunne“ (unten), Boum (Baum). Ansonsten gibt es nun eine Maus, Tut-Tut (Zug), muh statt wie bisher duuuh, fertig und brumm (Traktor). Ausserdem nennt er nicht nut bekannte Personen beim Namen, sondern erkennt auch Leute auf Fotos (Oma, Opa, Olo) und benennt Kinder aus der Kita (Sophia, Julian, Oli, Ela, …) Erschreckend, das Alles! Morgen geht er dann schon zur Schule, oder was?

Und nicht so toll?

Wir hatten in den letzten Tagen wieder einmal das Vergnügen mit den Rettungssanitätern. Das Gute: Wir waren nur im Spital, weil der hiesiger Notfall-Pädiater nur bis 23 Uhr Dienst hatte. Das Schlechte: Schon wieder ein Pseudo-Krupp, der dann leider auch noch durch das Medikament nicht besser wurde.
Fazit ist, dass die Medis neu eingestellt wurden, wir wieder mehr über Pseudo-Krupp wissen und unseren Butzel besser einschätzen können.

Grossartige Zeiten

Mein kleiner quirliger Butzel hatte heute einen seiner seltenen Kuscheltage. Wie sehr ich es geniesse, wenn er sich an meinen Hals kuschelt und mir über die Haare streichelt. Oder wenn er sich auf dem Sofa neben mich setzt und einfach 10 Minuten leise vor sich hin singt, bevor er sich anlehnt und mit den Füssen unter meine Decke möchte.
Gemeinsam beschiessen wir dann den Papa mit kleinen „Pfeilen“(?) aus einer total dämlichen Spielfigur, aber er zerreisst sich dabei fast vor lachen.

Ansonsten ist hier nämlich so viel Energie drin, die könnten wir in Falschen abfüllen! Da wird gerannt, gehüpft, ganz konzentriert in Pfützen gehüpft oder Steine sortiert. Ach ja, Blätterrascheln ist gerade auch ganz, ganz toll. Mein kleiner Löwe brüllt jetzt nämlich immer „waaaaaaaah“ und rennt auf irgendwas zu. Tiere sind nach wie vor ein wichtiger Bestandteil unseres Entertainmentprogramms. Da werden täglich die Katze (Miiiiau), der Hund (wuwu), das Schaf (määäh) und der Löwe (waaaah) umsortiert, gefüttert, getragen oder durch die Wohnung gescheucht.

Der Butzel quatscht uns die Ohren ab. Den traurigen Blick übt er auch schon, ganz schlimm in Verbindung mit so einer vorgeschobenen Babyschnute. Grosse Kulleraugen machen und dann „Alle, alle?“ sagen. Zum wegschmeissen niedlich.
Bei Personen haben wir: Mama, Papa, Oma, Opa, Ahna, Nene, Lu
Tiergeräusche: Katze, Schaf, Löwe, Hund, Pferd, Esel, Ziege, Enten, Hase, Eule, Vogel, Frosch
Sonst: Auto, dinne, Nini (trinken), da, alle alle, die, der da, hiahiaho, Kita, oh oh, Eis, huhuhu (kalt) … und viele Kuddelmuddelwörter, die wir noch nicht zuordnen konnten ^^

Heute nutzten wir die warme Sonne im Oktober für ein Picknick am See. Sobald alle Snacks restlos verputzt waren, zog sich der kleine Mann immer wieder die Parkbänke hoch, wie an einer Reckstange. Hoch, loslaufen, runter. Hoch, loslaufen, runter… es war toll meine beiden Männer mal wieder so entspannt und ohne Zeitdruck miteinander zu sehen.  Hier ein Blatt aufheben, dort zurück zu einem Stock, huckepack zur nächsten Wiese und wild im Kreis drehen bis der Kleinste nicht mehr geradeaus laufen kann. Alles kein Problem, wenn man Urlaub, Wetter und Zeit hat. (Übrigens liest der Freund gerade das „gewünschteste Wunschkind“, sehr spannend sich da direkt in der Situation austauschen zu können!)

Wir haben viel erlebt und tolle Zeiten gehabt. Besuchten Omas und Ahnas, sahen neue Hunde, schliefen viel, verbrachten Zeit im Zoo, frühstückten bei Uromas, spielten mit dem Onkel, übernachteten das erste Mal ohne Eltern, gönnten uns eine kleine Auszeit, reisten viele Kilometer und sahen Old McDonalds Farm. Grossartige Zeiten hier.